21.4.2022

5 Tipps für mehr Social-Media-Sicherheit

von
Silke

Wer von uns taucht nicht mal gerne in die sozialen Netzwerke ab und testet die neuesten Plattformen? Mal eben schauen, was es Neues in der Welt gibt oder zeigen, wie toll das Wetter im Urlaub ist. Für viele gehört Social Media zum Alltag dazu und der Umgang erfolgt in der Regel bedenkenlos. Damit das so bleibt, haben wir fünf Tipps für mehr Sicherheit in sozialen Netzwerken zusammengestellt.

Auch wenn du Social Media wahrscheinlich überwiegend in der Freizeit nutzt, dein Verhalten dort und alles, was du über dich preisgibst, kann auch Einfluss auf dein Arbeitsumfeld haben. Warum? Weil Betrüger bewusst den Kontakt über private Netzwerke mit Mitarbeitenden suchen. Sie erschleichen sich das Vertrauen der Mitarbeitenden, um an sensible Informationen von Unternehmen zu kommen. Häufig gehen sie dabei so geschickt vor, dass die Betroffenen gar nicht merken, dass sie Opfer von sogenannten Social Engineering Attacken werden. Deshalb gilt auch bei der Nutzung von sozialen Netzwerken: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Unsere Tipps sollen deine Sensoren wieder etwas schärfen und für mehr Sicherheit sorgen.

Tipp 1: Teile Persönliches nicht mit jedem

Man muss nicht jede persönliche Information öffentlich für alle zugänglich in seinem Nutzerprofil teilen. Überlege dir daher immer gut, ob und welche deiner persönlichen Daten du preisgibst. Fülle für die Erstellung eines Social-Media-Profils nur die Pflichtfelder aus und lasse die optionalen Felder frei. Hinterfrage dich immer kritisch: Möchte ich wirklich meine persönlichen Daten mit dem Anbieter teilen? Bzw. möchte ich, dass Auszüge meines Profils für alle sichtbar in einem Suchmaschinenergebnis angezeigt werden? Ist mir die Nutzung des sozialen Netzwerks so wichtig, dass ich dafür meine Daten hergebe? Viele Plattformen ermöglichen es auch, einen privaten Account zu erstellen. Du entscheidest dann aktiv, wer dir folgen darf und wer nicht. Wenn diese Option nicht besteht, kannst du über die Privatsphäre- oder Kontoeinrichtung deines Accounts häufig noch näher bestimmen, wer Einsicht in dein Profil erhält.  

Tipp 2: Sichere deinen Account wie Fort Knox

Stell‘ dir vor, jemand Fremdes knackt deinen Account und postet in deinem Namen Unerfreuliches. Und das ggf. noch in deinem Business-Account bei LinkedIn. Wenn dir dieses kleine Gedankenexperiment schon Schweißperlen auf die Stirn treibt, solltest du dir schleunigst über die Sicherheit deines Passwortes Gedanken machen. Was du für ein sicheres Passwort brauchst, erfährst du in unserem Blogbeitrag zum Thema Passwortsicherheit. Die Sicherung deines Accounts mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung ist nur einer von vielen Tipps, die wir in diesem Blogbeitrag geben. Dieses Verfahren minimiert auch das Risiko, Opfer von Phishing-Attacken zu werden.

Tipp 3: Je umständlicher der Accountzugriff, desto sicherer

Soziale Netzwerke leben vor allem davon, dass man sie mal eben auf dem Smartphone checkt. Ein Klick auf die App, schon ist man wieder up to date. Doch bedenke dabei immer: Genauso einfach, wie der Zugriff auf deinen Account für dich ist, so einfach ist er auch für andere. Schütze daher dein Smartphone mit einem Sperrcode oder einem Fingerabdrucksensor oder via Gesichtserkennung. Das macht schon mal den Erstzugriff für Unbefugte schwerer. Überdenke auch, ob die automatische Speicherung deiner Zugangsdaten für deine Social Media Accounts wirklich notwendig ist. Es dauert zwar einen Moment länger, jedes Mal das Passwort einzugeben, aber schützt deinen Account ungemein.  

Tipp 4: Nicht jeder Follower ist dein Freund

Im Wettstreit um die meisten Follower und Likes sollte man eines nicht vergessen: Nicht jeder Follower ist dein Freund. Manche Kriminelle nutzen bewusst die sozialen Netzwerke, um Personen auszuspionieren. Nimm‘ daher nur Kontaktanfragen von Personen an, die du auch im realen Leben kennst.

Tipp 5: Nicht jeder Klick ist ein Gewinn

Auch wenn es schnell geht und schon so oft nichts passiert ist: Nicht jeder Link oder Button führt dich zum angekündigten Ziel. Selbst bei Nachrichten von Freunden solltest du immer zweimal überlegen, ob der Inhalt seriös aussieht. Auch die Nutzerkonten deiner Freunde können missbräuchlich genutzt werden.

Unser juunit Experten-Tipp: Wenn du ein soziales Netzwerk schon länger nicht mehr genutzt hast, solltest du den Account ordnungsgemäß löschen. Folge dazu den Anweisungen des Anbieters. Das mag zwar nicht immer so einfach funktionieren, aber so behältst du die Hoheit über deine Daten und verhinderst, dass dein Account unfreiwillig in die falschen Hände gerät. Notier‘ dir am besten jedes Jahr einen Termin für deinen persönlichen Social Media Frühjahrsputz im Kalender. Dabei kannst du dich von alten Accounts trennen und die verbleibenden auf den aktuellen Sicherheitsstandard bringen.

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