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IT-Dienstleister: Der komplette Guide 2026
17.12.2025

IT-Dienstleister: Der komplette Guide 2026

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Jedes dritte mittelständische Unternehmen in Deutschland kämpft mit IT-Problemen, die das Geschäft bremsen – ausgefallene Server, Sicherheitslücken oder veraltete Systeme. Die Lösung? Ein professioneller IT-Dienstleister. Doch was genau macht ein IT-Dienstleister, was kostet er und wie finden Sie den richtigen Partner für Ihr Unternehmen?

Lesezeit: ca. 15 Minuten

In diesem umfassenden Guide erfahren Sie alles, was Sie für eine fundierte Entscheidung wissen müssen. Von der Definition über verschiedene Anbietertypen bis zu konkreten Kosten und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anbieterauswahl.

Ob Sie zum ersten Mal über externe IT-Unterstützung nachdenken oder Ihren bisherigen Dienstleister wechseln möchten – dieser Artikel liefert Ihnen alle Antworten.

Das Wichtigste in Kürze

  • IT-Dienstleister sind externe Partner, die Unternehmen bei allen IT-Aufgaben unterstützen.
  • Typische Kosten: 50–200 € pro User/Monat für Managed Services, 80–150 € pro Stunde für Projekte.
  • Besonders für KMU sind 30–40 % Kostenersparnis gegenüber einer eigenen IT-Abteilung möglich.
  • Die wichtigsten Auswahlkriterien sind Referenzen, Zertifizierungen, SLAs und Branchenerfahrung.

Was ist ein IT-Dienstleister? Definition & Überblick

Ein IT-Dienstleister ist ein Unternehmen, das andere Firmen bei der Planung, Implementierung, Verwaltung und Wartung ihrer IT-Infrastruktur und -Systeme unterstützt. Diese Unterstützung kann von punktuellem IT-Support bis zur vollständigen Übernahme der IT-Abteilung reichen.

Im Kern übernimmt ein IT-Dienstleister technische Aufgaben, für die im eigenen Unternehmen entweder das Fachwissen fehlt oder die personellen Ressourcen nicht ausreichen. Das reicht von der Installation eines neuen Servers über die Absicherung gegen Cyberangriffe bis zur strategischen IT-Beratung.

Die drei Säulen eines IT-Dienstleisters

Jede IT-Dienstleistung besteht aus drei Bausteinen:

  1. Menschen: Qualifizierte IT-Experten mit Spezialwissen
  2. Prozesse: Strukturierte Abläufe für Support, Wartung und Projekte
  3. Technologie: Hard- und Software-Lösungen
IT-Dienstleistung

Diese Kombination unterscheidet professionelle IT-Dienstleister von reinen Hardware-Händlern oder Software-Anbietern.

Warum IT-Dienstleister heute unverzichtbar sind

Die IT-Landschaft wird immer komplexer. Cloud-Migration, Cybersecurity-Bedrohungen, DSGVO-Anforderungen und Remote-Work-Szenarien überfordern viele Unternehmen. Gleichzeitig ist IT längst vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil geworden.

Ein IT-Dienstleister bringt drei entscheidende Vorteile:

  • Expertenwissen auf Abruf – Statt für jedes Spezialthema eigenes Personal vorzuhalten
  • Planbare Kosten – Transparente monatliche Pauschalen statt unkalkulierbarer Ausgaben
  • Zukunftssicherheit – Kontinuierliche Updates und Zugang zu neuesten Technologien

IT-Dienstleister in Deutschland: Zahlen

  • Über 11.000 IT-Dienstleister am Markt
  • Branchenumsatz: 90+ Milliarden Euro jährlich
  • Durchschnittliches Wachstum: 7–10 % pro Jahr
  • KMU sparen häufig 30–40 % gegenüber einer eigenen IT-Abteilung

Welche Arten von IT-Dienstleistern gibt es?

IT-Dienstleister ist nicht gleich IT-Dienstleister. Je nach Spezialisierung und Geschäftsmodell lassen sich verschiedene Typen unterscheiden. Die Grenzen verschwimmen zunehmend, da viele Anbieter mehrere Bereiche abdecken.

1. IT-Consulting-Unternehmen

Was sie machen: IT-Berater analysieren Ihre IT-Landschaft, entwickeln Strategien und begleiten Digitalisierungsprojekte. Der Fokus liegt auf strategischer Beratung statt operativem Betrieb.

Für wen geeignet: Unternehmen vor größeren IT-Projekten oder strategischen Weichenstellungen.

Beispiel-Services:

  • IT-Strategieentwicklung
  • Prozessoptimierung
  • Digitalisierungs-Roadmaps
  • Vendor-Selection (Anbieterauswahl)

Bei juunit verbinden wir IT-Beratung mit praktischer Umsetzung – von der Planung bis zum laufenden Betrieb.

2. Managed Service Provider (MSP)

Was sie machen: MSPs übernehmen die proaktive Überwachung, Wartung und den Betrieb Ihrer IT-Infrastruktur. Sie arbeiten präventiv, um Ausfälle zu vermeiden, statt nur auf Probleme zu reagieren.

Für wen geeignet: KMU ohne eigene IT-Abteilung oder mit begrenzten IT-Ressourcen.

Beispiel-Services:

  • 24/7-Monitoring der IT-Systeme
  • Automatische Software-Updates
  • Proaktive Wartung
  • Remote-Support

Mehr Details finden Sie in unserem Artikel über Managed Service Provider.

3. Cloud-Service-Provider

Was sie machen: Diese Anbieter stellen Cloud-Infrastruktur, -Plattformen oder -Software bereit. Das reicht von Speicherplatz über virtuelle Server bis zu kompletten Anwendungen.

Für wen geeignet: Unternehmen, die lokale IT-Infrastruktur in die Cloud verlagern möchten.

Beispiel-Services:

  • Cloud-Speicher und Backup
  • Virtuelle Maschinen
  • Software-as-a-Service (SaaS)
  • Cloud-Migration

4. IT-Sicherheitsdienstleister

Was sie machen: Spezialisierte Dienstleister für Cybersecurity – von der Absicherung bis zur Notfall-Reaktion bei Angriffen.

Für wen geeignet: Alle Unternehmen, besonders in regulierten Branchen (Gesundheit, Finanzen).

Beispiel-Services:

  • Penetrationstests
  • Security-Monitoring
  • Incident Response
  • Sicherheitsaudits

5. IT-Systemintegratoren

Was sie machen: Sie verbinden verschiedene IT-Systeme und Anwendungen zu einer funktionierenden Gesamtlösung.

Für wen geeignet: Unternehmen mit gewachsenen, heterogenen IT-Landschaften.

Beispiel-Services:

  • System-Integration
  • Schnittstellen-Entwicklung
  • Migrations-Projekte

6. IT-Support-Dienstleister

Was sie machen: Helpdesk und technischer Support – remote oder vor Ort. Sie lösen akute IT-Probleme und beantworten Anwenderfragen.

Für wen geeignet: Unternehmen, die punktuellen oder dauerhaften Support benötigen.

Beispiel-Services:

  • First-Level-Support (Hotline)
  • Second-Level-Support (Spezialisten)
  • Vor-Ort-Service
  • Remote-Support

Hybride IT-Dienstleister: Das Rundum-Paket

Viele moderne IT-Dienstleister – wie juunit – kombinieren mehrere dieser Bereiche. Wir bieten von der IT-Infrastruktur über Managed Services bis zum täglichen Helpdesk-Support alles aus einer Hand.

Vorteil: Ein Ansprechpartner für alle IT-Themen, keine Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Dienstleistern.

IT-Systemhaus vs. IT-Dienstleister: Der Unterschied

Die Begriffe IT-Dienstleister und IT-Systemhaus werden oft synonym verwendet. Tatsächlich gibt es jedoch feine Unterschiede.

Der Hauptunterschied

IT-Dienstleister ist der Oberbegriff für alle Unternehmen, die IT-Services anbieten. Ein IT-Systemhaus ist eine spezielle Form des IT-Dienstleisters mit Fokus auf ganzheitliche IT-Infrastruktur-Lösungen.

Unterschied IT-Dienstleister vs. IT-Systemhaus

<TABELLE>

<HEADER>

Merkmal

IT-Dienstleister (allgemein)

IT-Systemhaus (spezialisiert)

<CONTENT>

Fokus

Breites Service-Spektrum

Komplette IT-Systeme

<CONTENT>

Leistungen

Kann sich spezialisieren (z. B. nur Beratung)

Planung, Lieferung, Implementierung, Wartung

<CONTENT>

Hardware/Software

Nicht zwingend

Oft direkter Verkauf inklusive

<CONTENT>

Partnerschaften

Optional

Meist enge Hersteller-Partnerschaften

<CONTENT>

Projektumfang

Von punktuell bis umfassend

Typischerweise größere Projekte

</TABELLE>

Wann brauchen Sie welchen Anbietertyp?

IT-Systemhaus wählen, wenn Sie:

  • Eine neue IT-Infrastruktur aufbauen
  • Hard- und Software aus einer Hand brauchen
  • Komplexe Systemlandschaften integrieren
  • Langfristige Betreuung suchen

Spezialisierten IT-Dienstleister wählen, wenn Sie:

  • Nur bestimmte Services benötigen (z. B. Cloud-Migration)
  • Bereits Hardware haben, nur Betreuung brauchen
  • Expertise in Nischen-Themen suchen (z. B. Cybersecurity)

Die Realität: Hybridmodelle dominieren

In der Praxis bieten die meisten modernen Anbieter beides. Ein IT-Systemhaus übernimmt auch Beratungsaufträge, ein IT-Dienstleister kann ebenfalls komplette Infrastrukturen liefern.

Bei juunit verstehen wir uns als IT-Systemhaus mit umfassendem Dienstleistungsportfolio – wir liefern sowohl die Technik als auch die dauerhafte Betreuung.

Diese IT-Dienstleistungen werden angeboten

Das Leistungsspektrum von IT-Dienstleistern ist breit gefächert. Hier die wichtigsten Services im Überblick:

1. IT-Infrastruktur-Support und -Management

Die Basis jeder funktionierenden IT: Server, Netzwerke, Arbeitsplätze und Speichersysteme.

Was umfasst das?

  • Planung und Design der IT-Infrastruktur
  • Installation und Konfiguration von Servern (z. B. Windows Server 2025)
  • Netzwerk-Setup und -Wartung
  • Storage-Lösungen (Datenspeicher)
  • Hardware-Management

Für KMU bedeutet das: Sie erhalten eine professionell geplante IT-Landschaft, die mit Ihrem Unternehmen wächst. Mehr dazu in unserem Guide zum IT-Infrastruktur aufbauen.

2. IT-Sicherheit & Cybersecurity

Angesichts steigender Cyberbedrohungen unverzichtbar für jedes Unternehmen.

Was umfasst das?

  • Firewall-Konfiguration und -Management
  • Antivirus- und Antimalware-Schutz
  • Sicherheitsmonitoring 24/7
  • Penetrationstests
  • Incident Response (Notfall-Reaktion)
  • Security-Awareness-Trainings

Bei juunit bieten wir neben Standard-Sicherheitsschutz auch spezielle Security Add-ons für erhöhte Anforderungen.

3. Cloud-Dienste & Cloud-Migration

Cloud Computing ist längst Standard für flexible, skalierbare IT.

Was umfasst das?

  • Cloud-Speicher-Lösungen
  • Virtuelle Server und Infrastruktur
  • Software-as-a-Service (SaaS)
  • Migration von On-Premise zu Cloud
  • Hybrid-Cloud-Strategien
  • Cloud-Backup

Vorteil für KMU: Keine großen Hardware-Investitionen, flexible Skalierung, Zugriff von überall.

4. Datenmanagement und Backup

Datenverlust kann existenzbedrohend sein – professionelles Backup ist Pflicht.

Was umfasst das?

  • Automatisierte Backup-Lösungen
  • Disaster-Recovery-Planung
  • Datenwiederherstellung
  • Datenbank-Management
  • Archivierungssysteme

Unser Backup Add-on sorgt für sichere, automatische Datensicherung.

5. IT-Beratung & Projektmanagement

Von der Strategie bis zur Umsetzung.

Was umfasst das?

  • IT-Strategie-Entwicklung
  • Digitalisierungs-Roadmaps
  • IT-Projekt-Planung und -Steuerung
  • Change Management
  • Technologie-Evaluierung

6. Netzwerk- und Kommunikationslösungen

Stabiles Netzwerk und moderne Kommunikation sind Grundvoraussetzungen.

Was umfasst das?

  • LAN/WLAN-Planung und -Installation
  • Router- und Switch-Konfiguration
  • VPN-Einrichtung für Remote-Arbeit
  • VoIP-Telefonanlagen
  • Unified Communications

Bei juunit setzen wir auf moderne STARFACE-Telefonanlagen für professionelle VoIP-Telefonie.

7. IT-Support & Helpdesk

Der direkte Draht bei IT-Problemen – schnell, kompetent, zuverlässig.

Was umfasst das?

  • First-Level-Support (Hotline)
  • Second-Level-Support (Spezialisten)
  • Ticketsystem
  • Remote-Support
  • Vor-Ort-Service
  • User-Schulungen

Wichtig: Achten Sie auf garantierte Reaktionszeiten (SLAs) und Erreichbarkeit

8. Managed Services

Die Königsdisziplin: Proaktive Betreuung statt reaktivem Feuerlöschen.

Was umfasst das?

  • 24/7-Monitoring aller Systeme
  • Automatische Updates und Patches
  • Proaktive Wartung
  • Performance-Optimierung
  • Kapazitätsplanung

Unsere flexiblen IT-Servicepakete sind monatlich anpassbar – perfekt für wachsende Unternehmen.

9. Virtualisierung & Serverlösungen

Mehr Effizienz durch virtuelle Infrastrukturen.

Was umfasst das?

  • Server-Virtualisierung (VMware, Hyper-V)
  • Desktop-Virtualisierung
  • Virtuelle Arbeitsplätze (VDI)
  • Container-Lösungen

Entdecken Sie unsere Virtualisierungslösungen und Serverlösungen.

10. IT-Schulung & Training

Die beste Technik hilft nichts ohne kompetente User.

Was umfasst das?

  • Software-Schulungen
  • Security-Awareness-Trainings
  • Best-Practice-Workshops
  • Onboarding neuer Mitarbeitenden

Was kostet ein IT-Dienstleister? Preise & Modelle

Eine der häufigsten Fragen – und oft die entscheidende für die Budget-Planung. Die gute Nachricht: IT-Dienstleister-Kosten sind transparenter und planbarer als viele denken.

Abrechnungsmodelle im Überblick

1. Stundenabrechnung: 80–150 € pro Stunde

Wofür geeignet: Punktuelle Projekte, gelegentlicher Support, einmalige Implementierungen.

So funktioniert's: Sie zahlen nur die tatsächlich geleisteten Stunden. Ideal, wenn Sie nur sporadisch IT-Unterstützung benötigen.

Vorteile:

  • Keine langfristige Bindung
  • Flexibel bei wechselndem Bedarf
  • Keine monatlichen Fixkosten
  • Transparente Abrechnung

Nachteile:

  • Unkalkulierbar bei häufigem Support-Bedarf
  • Höhere Stundensätze als bei Pauschalmodellen
  • Abrechnung kann komplex werden
  • Keine Inklusiv-Leistungen

Preis-Faktoren:

  • Qualifikation (Junior vs. Senior)
  • Komplexität der Aufgabe
  • Tageszeit (Notdienst teurer)
  • Standort des Dienstleisters

2. Festpreis-Projekte: Ab 5.000 €

Wofür geeignet: Klar definierte Projekte wie Server-Migration, Software-Einführung, Netzwerk-Erweiterung.

So funktioniert's: Nach Analyse wird ein Festpreis vereinbart – unabhängig vom tatsächlichen Aufwand.

Vorteile:

  • Planungssicherheit
  • Kein Risiko von Kostenexplosionen
  • Klarer Projektumfang
  • Feste Termine

Nachteile:

  • Änderungen am Projektumfang kosten extra
  • Oft höhere Preise (Risikopuffer einkalkuliert)
  • Längere Angebotsphase
  • Weniger Flexibilität

Typische Projektpreise:

  • Server-Migration: 5.000–15.000 €
  • Cloud-Migration: 10.000–50.000 €
  • Netzwerk-Neuaufbau: 8.000–30.000 €
  • IT-Sicherheits-Audit: 3.000–12.000 €

3. Managed Services (Flatrate): 50–200 € pro User/Monat

Wofür geeignet: Laufende IT-Betreuung, Rundum-sorglos-Paket, typisch für KMU.

So funktioniert's: Sie zahlen eine monatliche Pauschale pro Arbeitsplatz und erhalten umfassende Betreuung.

Vorteile:

  • Planbare monatliche Kosten
  • Umfassendes Leistungspaket
  • Proaktive Betreuung statt Reaktion
  • Meist 24/7-Monitoring inklusive
  • Alle Updates und Patches enthalten

Nachteile:

  • Mindestlaufzeiten (oft 12–24 Monate)
  • Bei geringer Nutzung teurer als Stundenabrechnung
  • Vertragliche Bindung

Was ist typischerweise enthalten?

  • Monitoring und Wartung
  • Software-Updates
  • E-Mail- und Telefon-Support
  • Remote-Support
  • Backup-Management
  • Sicherheits-Updates

Preis-Staffelung nach User-Zahl:

<TABELLE>

<HEADER>

Unternehmensgröße

Preis pro User/Monat

Monatliche Gesamtkosten

<CONTENT>

1–10 Mitarbeiter

120–200 €

1.200–2.000 €

<CONTENT>

11–25 Mitarbeiter

80–150 €

2.000–3.750 €

<CONTENT>

26–50 Mitarbeiter

60–120 €

3.000–6.000 €

<CONTENT>

51–100 Mitarbeiter

50–100 €

5.000–10.000 €

</TABELLE>

juunit-Tipp: Unsere IT-Servicepakete sind flexibel skalierbar und monatlich anpassbar – ohne lange Vertragsbindung.

4. Retainer-Modell: 500–5.000 € pro Monat

Wofür geeignet: Mittelständische Unternehmen mit eigenem IT-Personal, die Spezialwissen bei Bedarf abrufen wollen.

So funktioniert's: Sie buchen ein monatliches Stundenkontingent (z. B. 10–50 Stunden). Nicht genutzte Stunden verfallen meist am Monatsende.

Vorteile:

  • Vergünstigte Stundensätze
  • Priorisierter Support
  • Planbare Grundkosten
  • Flexibler als volle Managed Services

Nachteile:

  • Ungenutzte Stunden gehen verloren
  • Überschreitung wird teurer abgerechnet
  • Erfordert gutes Capacity-Management

Kostenfaktoren, die den Preis beeinflussen

1. Unternehmensgröße
Mehr Arbeitsplätze = höhere Gesamtkosten, aber niedrigerer Preis pro User.

2. Komplexität der IT-Landschaft

  • Einfache Umgebung (Windows, Cloud): Günstiger
  • Heterogene Systeme (Windows, Mac, Linux, On-Premise + Cloud): Teurer

3. Standort des Dienstleisters

  • Großstädte (München, Frankfurt): 10–20 % teurer
  • Ländliche Regionen: Günstiger
  • Remote-Only-Anbieter: Am günstigsten

4. Service-Level-Anforderungen

  • Standard-Support (9–17 Uhr): Basis
  • Extended-Support (7–20 Uhr): +20–30 %
  • 24/7-Support: +50–100 %

5. Spezialisierung

  • Standard-IT: Basis
  • Spezial-Branchen (Medizin, Finanzen): +20–40 %
  • Hochspezialisierte Services (KI, Blockchain): +50–150 %

ROI-Betrachtung: Inhouse vs. Extern

Kostenvergleich am Beispiel: 50-Mitarbeiter-Unternehmen

Szenario A: Inhouse-IT (2 Vollzeit-Mitarbeitende)

  • Bruttogehälter (je 55.000 €): 110.000 €/Jahr
  • Lohnnebenkosten (20 %): 22.000 €/Jahr
  • Weiterbildung: 5.000 €/Jahr
  • Hardware/Software für IT: 8.000 €/Jahr
  • Ausfallzeiten (Urlaub, Krankheit): Unkalkulierbar
  • Gesamtkosten: ~145.000 €/Jahr

Szenario B: Externer IT-Dienstleister (Managed Services)

  • 50 User × 90 €/Monat: 54.000 €/Jahr
  • Zusätzliche Projekte: 10.000 €/Jahr
  • Gesamtkosten: ~64.000 €/Jahr

Ersparnis: 81.000 € pro Jahr (56 %)

Dazu kommen qualitative Vorteile:

  • Breiteres Expertenwissen
  • Keine Ausfallzeiten
  • 24/7-Verfügbarkeit
  • Immer aktuelle Technologie

Faustregel für KMU

Ein externer IT-Dienstleister lohnt sich in der Regel ab:

  • 5+ Mitarbeitenden (Managed Services)
  • komplexerer IT-Infrastruktur
  • regulierten Branchen (DSGVO, GxP)
  • Wachstumsunternehmen
  • fehlendem internem IT-Know-how

Versteckte Kosten vermeiden

Achten Sie bei Angeboten auf:

  • Setup-Gebühren – Einmalige Einrichtungskosten (300–2.000 €)
  • Mindestlaufzeiten – Oft 12–24 Monate
  • Kündigungsfristen – 3–6 Monate üblich
  • Zusatzkosten für Vor-Ort-Service – 50–150 € pro Einsatz
  • Teure Hotline-Nummern – Sollten kostenfrei sein
  • Kosten für Ticket-Erstellung – Unseriös, sollte inkludiert sein

Seriöse Anbieter bieten transparente Preismodelle ohne versteckte Kosten.

Inhouse-IT vs. Externer IT-Dienstleister

Eine strategische Grundsatzentscheidung für jedes Unternehmen: Eigene IT-Abteilung aufbauen oder extern betreuen lassen? Oder einen Hybrid-Ansatz wählen?

Der große Vergleich

<TABELLE>

<HEADER>

Kriterium

Inhouse-IT

Externer IT-Dienstleister

Hybrid-Modell

<CONTENT>

Kosten

Hoch (Gehälter, Nebenkosten, Weiterbildung)

Planbar (monatliche Pauschale)

Mittel (Basis intern + externe Spezialisten)

<CONTENT>

Verfügbarkeit

Eingeschränkt (Urlaub, Krankheit, Feierabend)

24/7 möglich (je nach SLA)

Flexibel kombinierbar

<CONTENT>

Expertise

Begrenzt (1–3 Personen, begrenztes Wissen)

Breit (ganzes Team mit Spezialisierungen)

Ergänzend (Basis intern, Spezialwissen extern)

<CONTENT>

Skalierbarkeit

Schwierig (langwierige Neueinstellungen)

Einfach (Services auf-/abbuchen)

Möglich (extern skaliert mit)

<CONTENT>

Kontrolle

Hoch (direkter Zugriff)

Mittel (abhängig vom Dienstleister)

Hoch (Koordination intern)

<CONTENT>

Reaktionszeit

Schnell (direkt vor Ort)

SLA-garantiert (oft schneller)

Sehr schnell (beides verfügbar)

<CONTENT>

Spezialisierung

Eingeschränkt (Generalisten)

Hoch (Spezialisten für jedes Thema)

Optimal (kombinierbar)

<CONTENT>

Ausfallrisiko

Hoch (Krankheit, Kündigung)

Niedrig (Team-Backup)

Niedrig (mehrere Ebenen)

<CONTENT>

Aktualität

Abhängig (Weiterbildungsbudget)

Immer aktuell (Teil des Service)

Gut (extern bringt Neues)

<CONTENT>

Unternehmenskenntnis

Sehr hoch (lebt im Unternehmen)

Aufbau nötig (dauert 3–6 Monate)

Optimal (intern kennt, extern ergänzt)

</TABELLE>

Empfehlung nach Unternehmensgröße

1–10 Mitarbeitende: Extern

Warum?

  • Keine kritische Masse für eigene IT
  • Kosten für Vollzeit-IT-Mitarbeiter*innen überproportional
  • Flexibilität wichtiger als interne Kontrolle

Ideale Lösung: Managed Services komplett extern

10–50 Mitarbeitende: Hybrid bevorzugt

Warum?

  • IT-Themen nehmen zu, aber noch nicht für Vollzeit-IT
  • Eine Person mit Verantwortung + externer Partner als Backup
  • Balance zwischen Kontrolle und Expertise

Ideale Lösung:

  • IT-affiner Mitarbeiter*innen (Teil-Verantwortung)
  • Externer Dienstleister für Spezialthemen und Backup

50–250 Mitarbeitende: Hybrid oder Inhouse mit externer Unterstützung

Warum?

  • Rechtfertigt 1–3 interne IT-Mitarbeiter*innen
  • Spezialisierungen extern oft effizienter
  • Strategische Themen intern, Betrieb hybrid

Ideale Lösung:

  • 1–2 interne IT-Generalisten
  • Externer Partner für Spezialthemen (Security, Cloud, Projekte)

250+ Mitarbeitende: Individuell

Warum?

  • Eigene IT-Abteilung wirtschaftlich darstellbar
  • Externe Partner für Spitzenlasten und Spezialisierungen sinnvoll

Ideale Lösung:

  • Interne IT-Abteilung (3–10 Personen)
  • Externe Partner für Projekte, Spezialthemen, 24/7-Support

Die 3 häufigsten Hybrid-Modelle

Modell 1: „Inhouse-Lead mit externem Backup"

  • Interner IT-Mitarbeitender (Vollzeit)
  • Externer Dienstleister für Urlaub/Krankheit + Spezialthemen
  • Passt für: 30–100 Mitarbeiter

Modell 2: „Externer Lead mit internem Koordinator"

  • Externer Dienstleister übernimmt IT
  • Interner IT-Koordinator (Teilzeit oder Zusatzaufgabe)
  • Passt für: 10–50 Mitarbeiter*innen

Modell 3: „Best of Both"

  • Internes Team für Standard-IT
  • Externe Spezialisten für Security, Cloud, Projekte
  • Passt für: 100+ Mitarbeiter*innen

Die häufigsten Fehler bei der Entscheidung

  • „Wir machen erst mal selbst“ – Überforderung vorprogrammiert
  • „Extern ist zu teuer“ – ROI-Rechnung vergessen
  • „Wir brauchen interne Kontrolle“ – Hybrid-Modelle übersehen
  • „Einer macht das nebenbei“ – Frust und Überlastung garantiert
  • „Wir warten noch“ – IT-Probleme eskalieren

Wann der Wechsel Sinn macht

Von intern zu extern:

  • IT-Mitarbeiter*innen gekündigt und schwer ersetzbar
  • Wachstum überfordert interne IT
  • Spezialisierungen benötigt (Security, Cloud)
  • 24/7-Support erforderlich
  • Kosten explodieren

Von extern zu intern (oder Hybrid):

  • Kritische Größe erreicht (100+ MA)
  • Sehr spezifische Branchen-IT
  • Hohe Compliance-Anforderungen
  • Strategische IT-Projekte dauerhaft

IT-Dienstleister auswählen: Die ultimative Checkliste

Die Auswahl des richtigen IT-Dienstleisters ist eine strategische Entscheidung mit langfristigen Auswirkungen. Diese strukturierte Checkliste hilft Ihnen bei der Anbieter-Evaluation.

Phase 1: Anforderungsanalyse

Bevor Sie Anbieter kontaktieren, klären Sie intern:

Welche Services benötigen wir konkret?

  • Nur Support oder vollständiges Management?
  • Spezialisierungen erforderlich (Cloud, Security)?
  • Projektbasiert oder laufende Betreuung?

Welches Budget steht zur Verfügung?

  • Monatliches Budget für Managed Services
  • Budget für einmalige Projekte
  • Versteckte Kosten einkalkuliert?

Welche SLAs sind kritisch?

  • Reaktionszeit: 4 h, 1 h, sofort?
  • Verfügbarkeit: 9–17 Uhr oder 24/7?
  • Maximale Ausfallzeit tolerierbar?

Lokaler oder überregionaler Partner?

  • Vor-Ort-Service wichtig?
  • Remote-Support ausreichend?
  • Regionale Präsenz gewünscht?

Branchenspezifische Anforderungen?

  • Compliance (DSGVO, GxP, ISO)
  • Spezielle Software/Systeme
  • Besondere Sicherheitsanforderungen

Phase 2: Anbieter-Recherche

3–5 potenzielle Anbieter identifizieren

  • Google-Suche nach „IT-Dienstleister [Ihre Stadt]“
  • Branchenverbände (BITKOM, VOICE)
  • Empfehlungen aus Netzwerk
  • Online-Bewertungen prüfen

Referenzen prüfen

  • Mindestens 3 Referenzen aus gleicher Branche
  • Ähnliche Unternehmensgröße
  • Konkrete Projekte, nicht nur Namen

Zertifizierungen validieren

  • Microsoft Partner (Silber/Gold)
  • Cisco-Zertifizierungen
  • ISO 27001 (Informationssicherheit)
  • ISO 9001 (Qualitätsmanagement)

Team-Größe & Verfügbarkeit

  • Wie viele Mitarbeiter*innen?
  • Backup bei Ausfällen?
  • Spezialistenpool vorhanden?

Technologie-Stack

  • Welche Hersteller/Lösungen?
  • Plattform-Expertise (Cloud-Anbieter)
  • Zukunftsfähigkeit

Phase 3: Die 10 wichtigsten Auswahlkriterien

1. Fachkompetenz & Erfahrung

Worauf achten:

  • Relevante Zertifizierungen (Microsoft, Cisco, VMware)
  • Jahre am Markt (mind. 5+ Jahre)
  • Branchenerfahrung
  • Referenzprojekte ähnlicher Größe

Fragen Sie:

  • „Welche Zertifizierungen haben Ihre Techniker?“
  • „Haben Sie Erfahrung mit Unternehmen unserer Größe/Branche?“
  • „Können Sie Referenzen von ähnlichen Kunden nennen?“

2. Angebotene Dienstleistungen

Worauf achten:

  • Deckt Portfolio Ihre Bedürfnisse ab?
  • Zukunftssicherheit (Cloud, Security, KI)
  • Alles aus einer Hand oder Partnernetzwerk?

Fragen Sie:

  • „Welche Services bieten Sie direkt, welche über Partner?“
  • „Wie bleiben Sie technologisch aktuell?“

3. Referenzen & Bewertungen

Worauf achten:

  • Konkrete Case Studies mit messbaren Ergebnissen
  • Google-Bewertungen (mind. 4,0 Sterne)
  • Branchenbewertungen (brand eins, ChannelPartner)
  • Langfristige Kundenbeziehungen (3+ Jahre)

Fragen Sie:

  • „Kann ich mit 2–3 Bestandskunden sprechen?“
  • „Wie lange arbeiten Ihre Kunden durchschnittlich mit Ihnen?“
  • „Was sind die häufigsten Kündigungsgründe?“

4. Reaktionszeiten & Support

Worauf achten:

  • Klar definierte SLAs im Vertrag
  • Erreichbarkeit (Hotline, E-Mail, Ticket)
  • Eskalationsprozesse
  • Notfall-Support außerhalb Geschäftszeiten

Fragen Sie:

  • „Welche Reaktionszeiten garantieren Sie vertraglich?“
  • „Wie ist Ihr Eskalationsprozess bei kritischen Problemen?“
  • „Was kostet Notfall-Support außerhalb der Geschäftszeiten?“

Typische SLA-Stufen:

<TABELLE>

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Priorität

Problem-Typ

Reaktionszeit

Lösungszeit

<CONTENT>
Kritisch

Totalausfall, viele User betroffen

1–2 Stunden

4–8 Stunden

<CONTENT>

Hoch

Wichtige Funktionen betroffen

4 Stunden

8–24 Stunden

<CONTENT>

Mittel

Einschränkungen, Workarounds möglich

8 Stunden

1–3 Tage

<CONTENT>

Niedrig

Kleinere Probleme, keine Beeinträchtigung

1–2 Werktage

5–10 Tage

</TABELLE>

5. Sicherheitsmaßnahmen

Worauf achten:

  • Datenschutz-Konzept (DSGVO-konform)
  • Backup-Strategien (3-2-1-Regel)
  • Incident-Response-Plan
  • ISO 27001-Zertifizierung
  • Versicherungen (Cyber-Risiko)

Fragen Sie:

  • „Sind Sie ISO 27001-zertifiziert?“
  • „Wie sichern Sie meine Daten? Wo liegen die Backups?“
  • „Was passiert bei einem Sicherheitsvorfall?“
  • „Haben Sie eine Cyber-Versicherung?“

6. Flexibilität & Skalierbarkeit

Worauf achten:

  • Kurzfristige Anpassungen möglich (User hinzufügen/entfernen)
  • Kündigungsfristen (max. 3 Monate ideal)
  • Skalierung nach oben und unten
  • Keine Mindestabnahmen

Fragen Sie:

  • „Wie schnell können wir User hinzufügen/entfernen?“
  • „Welche Kündigungsfristen haben Ihre Verträge?“
  • „Können wir Services auch reduzieren?“

7. Transparenz & Kommunikation

Worauf achten:

  • Monatliche Reports
  • Regelmäßige Review-Meetings
  • Transparentes Ticketsystem
  • Proaktive Kommunikation bei Problemen

Fragen Sie:

  • „Welche Reports erhalte ich regelmäßig?“
  • „Wie oft finden Status-Meetings statt?“
  • „Habe ich Einsicht in alle Tickets?“

8. Service Level Agreements (SLAs)

Worauf achten:

  • Schriftlich fixiert im Vertrag
  • Messbare KPIs
  • Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung
  • Realistische, aber ambitionierte Ziele

Fragen Sie:

  • „Welche SLAs bieten Sie standardmäßig?“
  • „Was passiert, wenn Sie SLAs nicht einhalten?“
  • „Kann ich SLAs individuell vereinbaren?“

9. Datenschutz & Compliance

Worauf achten:

  • DSGVO-Konformität
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
  • Branchenspezifische Compliance (GxP, KRITIS)
  • Serverstandorte (EU/Deutschland)

Fragen Sie:

  • „Sind Sie DSGVO-konform? Können Sie das belegen?“
  • „Wo stehen Ihre Server / Cloud-Instanzen?“
  • „Haben Sie Erfahrung mit [branchenspezifische Anforderung]?“

10. Kosten & Vertragsbedingungen

Worauf achten:

  • Transparente Preismodelle ohne Kleingedrucktes
  • Keine versteckten Kosten
  • Faire Kündigungsfristen (max. 3 Monate)
  • Klare Regelungen für Zusatzleistungen

Fragen Sie:

  • „Welche Kosten kommen zusätzlich zur Grundgebühr auf mich zu?“
  • „Gibt es Setup-Gebühren oder Mindestlaufzeiten?“
  • „Wie werden Projekte außerhalb des Vertrags abgerechnet?“

Phase 4: Testphase & Onboarding

Pilot-Projekt vereinbaren

  • Kleine, abgeschlossene Aufgabe (z. B. Server-Migration)
  • Testlauf über 1–3 Monate
  • Evaluierung von Kommunikation und Qualität

Kommunikation testen

  • Wie schnell antworten sie?
  • Verstehen sie Ihre Anforderungen?
  • Proaktive Vorschläge?

Team kennenlernen

  • Wer sind Ihre direkten Ansprechpartner?
  • Sind Backup-Kontakte definiert?
  • Stimmt die Chemie?

Onboarding-Prozess klären

  • Wie läuft die Übergabe vom alten Dienstleister?
  • Welche Dokumentation wird erstellt?
  • Wie lange dauert die Einarbeitung?

Red Flags: Diese Warnsignale ernst nehmen

  • Keine klaren SLAs – unseriös, unverbindlich
  • Intransparente Preise – „Machen wir dann individuell“
  • Keine Referenzen – oder will sie nicht nennen
  • Druck bei Vertragsabschluss – „Angebot gilt nur heute“
  • Keine lokale Erreichbarkeit – nur ausländische Hotline
  • Veraltete Zertifizierungen – oder keine vorhanden
  • Schlechte Online-Bewertungen – unter 3,5 Sterne
  • Wechselnde Ansprechpartner – hohe Fluktuation
  • Keine schriftlichen Vereinbarungen – alles nur mündlich
  • Unrealistische Versprechen – „100 % Uptime garantiert“

Checkliste als PDF downloaden

Möchten Sie persönliche Unterstützung bei der Anbieter-Auswahl? Unsere IT-Experten bei juunit beraten Sie gerne unverbindlich: Jetzt Erstgespräch vereinbaren.

Warum brauchen auch KMU einen externen IT-Dienstleister?

„Wir sind doch zu klein für einen IT-Dienstleister“ – dieser Irrglaube ist weit verbreitet. Tatsächlich profitieren gerade kleine und mittelständische Unternehmen überproportional von externer IT-Expertise.

Die 7 wichtigsten Vorteile für KMU

1. Kosten sparen (30–40 % vs. Inhouse)

Wie bereits im Kostenvergleich gezeigt: Ein externer IT-Dienstleister ist deutlich günstiger als eigene IT-Mitarbeiter – bei gleichzeitig besserer Expertise und Verfügbarkeit.

Konkret bedeutet das:

  • Keine Gehaltskosten für Vollzeit-IT
  • Keine Weiterbildungskosten
  • Keine Ausfallkosten bei Krankheit/Urlaub
  • Keine Hardware/Software für IT-Abteilung

2. Expertenwissen on demand

Statt 1–2 IT-Generalisten erhalten Sie Zugang zu einem ganzen Expertenteam:

  • Netzwerk-Spezialist für komplexe VLAN-Konfigurationen
  • Security-Experte für Penetrationstests
  • Cloud-Architekt für Migration-Projekte
  • Helpdesk-Team für Anwenderprobleme

Beispiel: Ihr Server muss in die Cloud migriert werden. Ein Inhouse-IT-Mitarbeiter müsste sich erst einarbeiten (Wochen!), ein spezialisierter Dienstleister hat hunderte Migrationen gemacht.

3. Fokus auf Kerngeschäft

Ihre Mitarbeiter*innen können sich auf das konzentrieren, wofür sie eingestellt wurden – nicht auf IT-Probleme.

Typisches Szenario ohne IT-Dienstleister:

  • Vertriebsmitarbeiter*in kann nicht drucken → 30 Min Produktivitätsverlust
  • „IT-affiner“ Kollege muss helfen → 45 Min Unterbrechung
  • Problem nicht gelöst → externer Techniker nötig → 150 € + 2 h Wartezeit

Mit IT-Dienstleister:

  • Ticket erstellen → 2 Min
  • Remote-Support verbindet → 5 Min
  • Problem gelöst → 15 Min
  • Gesamtzeit: 22 Min statt 2+ Stunden

4. Immer aktuelle Technologie

IT-Dienstleister investieren kontinuierlich in Weiterbildung und neue Technologien – das kommt Ihnen zugute:

  • Neueste Security-Lösungen
  • Moderne Cloud-Plattformen
  • Aktuelle Best Practices
  • Zugang zu Beta-Programmen

Sie profitieren, ohne selbst zu investieren.

5. Risikominimierung

IT-Ausfälle können existenzbedrohend sein. Ein professioneller IT-Dienstleister minimiert diese Risiken:

  • Proaktives Monitoring erkennt Probleme vor dem Ausfall
  • Redundante Systeme verhindern Single Points of Failure
  • Professionelle Backups sichern vor Datenverlust
  • Disaster Recovery garantiert schnelle Wiederherstellung

6. Skalierbarkeit

Ihr Unternehmen wächst? Die IT wächst mit – ohne langwierige Einstellungsprozesse.

7. 24/7-Verfügbarkeit

Je nach SLA ist Ihr IT-Dienstleister rund um die Uhr erreichbar. Besonders wichtig bei:

  • Internationalen Geschäftsbeziehungen (Zeitverschiebung)
  • Produktionsbetrieben (Schichtarbeit)
  • E-Commerce (Online-Shop läuft immer)
  • Kritischen Systemen (keine Ausfälle tolerierbar)

Typische Szenarien, in denen externe IT unverzichtbar wird

Szenario 1: Schnelles Wachstum

Ausgangslage: Start-up wächst von 10 auf 50 Mitarbeiter*innen in 18 Monaten.

Ohne IT-Dienstleister: IT-Chaos, Sicherheitslücken, Überforderung.
Mit IT-Dienstleister: Skalierbare Infrastruktur, strukturiertes Onboarding, sichere Systeme.

Szenario 2: Digitalisierungsprojekt

Ausgangslage: Mittelständler will Prozesse digitalisieren (ERP-Einführung, Cloud-Migration).

Ohne IT-Dienstleister: Überlastete interne IT, Verzögerungen, Kostenexplosion.
Mit IT-Dienstleister: Erfahrene Projektmanager, klare Zeitpläne, kontrolliertes Budget.

Szenario 3: Compliance-Anforderungen

Neue DSGVO-Anforderungen oder branchenspezifische Compliance lassen sich mit erfahrenen Dienstleistern deutlich sicherer umsetzen.

Szenario 4: IT-Notfall

Cyberangriff, Hardware-Ausfall oder Datenverlust – hier zahlt sich ein professioneller Partner mit Incident-Response-Erfahrung aus.

Praxisbeispiel: Mittelständisches Produktionsunternehmen

Unternehmen: Metallverarbeitung, 80 Mitarbeiter*innen, Standort Rhein-Main
Ausgangslage 2022:

  • 1 IT-Mitarbeiter*in (macht IT „nebenbei“)
  • Veraltete Server (Windows Server 2012)
  • Keine Backup-Strategie
  • Häufige IT-Probleme bremsen Produktion
  • IT-Mitarbeiter*in überlastet und frustriert

Herausforderungen:

  • Produktionsausfälle durch IT-Probleme (ca. 2× pro Monat)
  • Kosten pro Ausfall: ca. 5.000 € (verlorene Produktion)
  • IT-Mitarbeiter*in kündigt aus Überlastung
  • Neuer IT-Mitarbeiter schwer zu finden

Lösung mit IT-Dienstleister (juunit):

  • Phase 1 (Monat 1–2): IT-Analyse und Modernisierung
  • Phase 2 (Monat 3–6): Managed Services, Monitoring, Wartung
  • Phase 3 (ab Monat 7): Laufender Betrieb

Ergebnis nach 12 Monaten:

  • Null Produktionsausfälle durch IT
  • Deutliche Kosteneinsparungen
  • Modernisierte, sichere IT-Infrastruktur
  • Entlastete Mitarbeiter*innen

IT-Dienstleister Trends 2026

Die IT-Dienstleistungsbranche befindet sich im stetigen Wandel. Diese fünf Trends prägen das Jahr 2026 und darüber hinaus.

Trend 1: KI-gestützte IT-Services

Künstliche Intelligenz verändert, wie IT-Dienstleister arbeiten – von der Diagnose bis zur Lösung von Problemen.

Konkrete Anwendungen:

  • Predictive Maintenance
  • Automatisierte Ticket-Analyse
  • Chatbots für Level-1-Support
  • KI-basierte Security-Analysen

Trend 2: Cybersecurity as a Service

IT-Sicherheit wird nicht mehr als einmaliges Projekt, sondern als kontinuierlicher Service verstanden.

Beispiele:

  • Zero Trust Architecture
  • Managed Detection & Response (MDR)
  • Security Awareness as a Service
  • Incident Response Retainer

Trend 3: Cloud-Migration & Hybrid-Cloud

Die Frage ist nicht mehr „ob“, sondern „wie“ Unternehmen in die Cloud gehen – und welche Mischung aus Cloud und On-Premise optimal ist.

Trend 4: Digitale Souveränität

Europäische Unternehmen legen zunehmend Wert auf Daten- und IT-Souveränität (Stichwort: EU-Hosting, Gaia-X).

Trend 5: Nachhaltigkeit in der IT (Green IT)

CO₂-neutrale IT wird vom Nice-to-have zum Must-have – getrieben durch Regulation und Kundennachfrage.

IT-Dienstleister Rhein-Main: Ihre Experten vor Ort

Bei aller Digitalisierung und Remote-Möglichkeiten: Ein regionaler IT-Dienstleister bietet entscheidende Vorteile – besonders in der wirtschaftsstarken Metropolregion Rhein-Main.

Warum lokale Nähe wichtig ist

  • Schnelle Vor-Ort-Präsenz bei Störungen
  • Persönlicher Kontakt und regelmäßige Termine
  • Regionale Vernetzung mit anderen Spezialisten
  • Verständnis für regionale Wirtschaftsschwerpunkte

juunit: Ihr IT-Partner im Rhein-Main-Gebiet

Wir von juunit sind stolz darauf, KMU in der gesamten Metropolregion zu unterstützen. Mit vier Standorten sind wir nah bei unseren Kunden:

Unsere Services im Überblick

  • IT-Beratung & Strategie
  • Managed Services
  • Cloud-Services
  • IT-Sicherheit
  • Support & Helpdesk
  • IT-Projekte

Mehr erfahren: juunit IT-Servicepakete

FAQ: Häufige Fragen zu IT-Dienstleistern

<FAQ>

<FRAGE>

Wie finde ich den richtigen IT-Dienstleister?

<ANTWORT>

Kurzfassung:

  1. Anforderungen definieren
  2. 3–5 Anbieter recherchieren
  3. Referenzen & Zertifizierungen prüfen
  4. Erstgespräch führen
  5. Angebote vergleichen
  6. Testphase vereinbaren

Die ausführliche Checkliste im Artikel führt Sie Schritt für Schritt durch den Prozess.

<FRAGE>

Was kostet ein IT-Dienstleister pro Monat?

<ANTWORT>

Richtwerte:

  • Managed Services: 50–200 € pro User/Monat
  • 1–10 Mitarbeiter: 1.200–2.000 €/Monat
  • 11–25 Mitarbeiter: 2.000–3.750 €/Monat
  • 26–50 Mitarbeiter: 3.000–6.000 €/Monat
  • 51–100 Mitarbeiter: 5.000–10.000 €/Monat

Plus ggf. Projekte und Hardware. Details im Abschnitt Kosten & Modelle.

<FRAGE>

Was ist der Unterschied zwischen IT-Dienstleister und IT-Systemhaus?

<ANTWORT>

  • IT-Dienstleister: Oberbegriff für alle IT-Service-Unternehmen
  • IT-Systemhaus: Spezialisierte Form, Fokus auf komplette IT-Infrastrukturen

Wann welcher Typ sinnvoll ist, wird im Abschnitt IT-Systemhaus vs. IT-Dienstleister erläutert.

<FRAGE>

Brauchen kleine Unternehmen einen IT-Dienstleister?

<ANTWORT>

Ja, gerade kleine Unternehmen profitieren besonders:

  • Geringere Kosten als eigene IT
  • Zugang zu Expertenwissen
  • Höhere Verfügbarkeit
  • Skalierbarkeit und Sicherheit

Bereits ab 5–10 Mitarbeitenden lohnt sich externe IT-Betreuung fast immer.

<FRAGE>

Welche IT-Dienstleistungen sind für KMU am wichtigsten?

<ANTWORT>
Top-5:

  1. IT-Support & Helpdesk
  2. Backup & Datenwiederherstellung
  3. IT-Sicherheit
  4. Cloud-Services
  5. Netzwerk & Kommunikation

<FRAGE>

Wie lange dauert die Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister?

<ANTWORT>

Typisch:

  • Managed Services: Mindestlaufzeit 12–24 Monate, danach oft flexibel
  • Projekte: Wochen bis Monate
  • Stundenmodelle: jederzeit kündbar

Empfehlung: 3-monatige Testphase vereinbaren.

<FRAGE>

Was macht ein Managed Service Provider (MSP)?

<ANTWORT>

Ein MSP übernimmt die proaktive Betreuung Ihrer IT – inklusive Monitoring, Wartung, Updates, Security und Backup – meist zum monatlichen Festpreis.

<FRAGE>

Können IT-Dienstleister auch remote arbeiten?

<ANTWORT>

Ja, die meisten Leistungen (Support, Monitoring, Updates, Konfiguration) sind remote möglich. Vor-Ort-Einsätze sind nur bei Hardware-Themen oder komplexen Störungen erforderlich.

<FRAGE>

Wann lohnt sich ein externer IT-Dienstleister?

<ANTWORT>

Kurz gesagt: Fast immer für KMU – insbesondere bei:

  • 5+ Mitarbeiter*innen
  • komplexen oder kritischen IT-Systemen
  • Digitalisierungsprojekten
  • Compliance-Anforderungen
  • schnellem Wachstum

<FRAGE>

Welche Zertifizierungen sollte ein IT-Dienstleister haben?

<ANTWORT>

Wichtige Beispiele:

  • Microsoft Partner
  • Cisco/VMware Partner
  • ISO 27001 (Informationssicherheit)
  • ISO 9001 (Qualitätsmanagement)

</FAQ>

Fazit: Der richtige IT-Dienstleister als Erfolgsfaktor

IT ist längst vom notwendigen Übel zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Ein professioneller IT-Dienstleister ist für die meisten KMU nicht mehr optional, sondern essenziell für:

  • Planbare Kosten
  • Höhere Produktivität
  • Bessere Sicherheit
  • Zukunftssicherheit
  • Fokus aufs Kerngeschäft

Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick

  1. IT-Dienstleister gibt es in vielen Formen – vom Spezialisten bis zum Rundum-Anbieter.
  2. Kosten sind planbar – 50–200 € pro User/Monat für Managed Services.
  3. Externe IT spart Geld – oft 30–40 % günstiger als eine eigene IT-Abteilung.
  4. Die richtige Auswahl ist entscheidend – Referenzen, Zertifizierungen und SLAs prüfen.
  5. Trends wie KI, Cloud und Security prägen 2026 und darüber hinaus.

Nächste Schritte für Ihr Unternehmen

  1. Ist-Analyse: Wo steht Ihre IT heute?
  2. Anforderungen definieren: Welche Services brauchen Sie, welches Budget ist sinnvoll?
  3. Anbieter recherchieren: Nutzen Sie die Checkliste in diesem Artikel.
  4. Erstgespräche führen & Angebote vergleichen.
  5. Pilotphase starten und danach entscheiden.

Kostenlose IT-Beratung von juunit

Sie sind noch unsicher, welcher IT-Dienstleister zu Ihnen passt? Oder möchten Sie wissen, wie moderne IT Ihr Geschäft voranbringen kann?

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Dennis Schwarzer

Dennis ist Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der juunit GmbH. Die Leidenschaft für IT, digitale Technologien und smarte Lösungen für den Arbeitsalltag teilt er mit seinem Geschäftspartner Josip Udovc. Bei neuen Trends wie KI oder kollaborativen Tools wie Microsoft Teams ist er immer vorne mit dabei. Als Vollblutunternehmer ist er vor allem eins: Kundenversteher und Lösungsfinder. Der persönliche Austausch mit den Kundinnen und Kunden ist ihm eine besondere Herzensangelegenheit. Dennis hebt sich durch seinen starken beratenden Ansatz hervor, bei dem er die Prozesse seiner Kundinnen und Kunden versteht und ihnen hilft, eine neue Perspektive einzunehmen. Er ermutigt sie, Dinge nicht weiterhin auf die gleiche Weise zu tun, sondern offen für innovative Ansätze zu sein. Selbst in Bereichen, in denen Veränderungen unumgänglich sind, wie der IT-Sicherheit, bringt er sein Engagement und seine Expertise ein, um den Kundinnen und Kunden von juunit den Weg zu einer optimierten und sichereren Arbeitsumgebung zu ebnen.

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