Inhalt
In diesem umfassenden Guide erfahren Sie alles, was Sie für eine fundierte Entscheidung wissen müssen. Von der Definition über verschiedene Anbietertypen bis zu konkreten Kosten und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anbieterauswahl.
Ob Sie zum ersten Mal über externe IT-Unterstützung nachdenken oder Ihren bisherigen Dienstleister wechseln möchten – dieser Artikel liefert Ihnen alle Antworten.
Das Wichtigste in Kürze
- IT-Dienstleister sind externe Partner, die Unternehmen bei allen IT-Aufgaben unterstützen.
- Typische Kosten: 50–200 € pro User/Monat für Managed Services, 80–150 € pro Stunde für Projekte.
- Besonders für KMU sind 30–40 % Kostenersparnis gegenüber einer eigenen IT-Abteilung möglich.
- Die wichtigsten Auswahlkriterien sind Referenzen, Zertifizierungen, SLAs und Branchenerfahrung.
Was ist ein IT-Dienstleister? Definition & Überblick
Ein IT-Dienstleister ist ein Unternehmen, das andere Firmen bei der Planung, Implementierung, Verwaltung und Wartung ihrer IT-Infrastruktur und -Systeme unterstützt. Diese Unterstützung kann von punktuellem IT-Support bis zur vollständigen Übernahme der IT-Abteilung reichen.
Im Kern übernimmt ein IT-Dienstleister technische Aufgaben, für die im eigenen Unternehmen entweder das Fachwissen fehlt oder die personellen Ressourcen nicht ausreichen. Das reicht von der Installation eines neuen Servers über die Absicherung gegen Cyberangriffe bis zur strategischen IT-Beratung.
Die drei Säulen eines IT-Dienstleisters
Jede IT-Dienstleistung besteht aus drei Bausteinen:
- Menschen: Qualifizierte IT-Experten mit Spezialwissen
- Prozesse: Strukturierte Abläufe für Support, Wartung und Projekte
- Technologie: Hard- und Software-Lösungen

Diese Kombination unterscheidet professionelle IT-Dienstleister von reinen Hardware-Händlern oder Software-Anbietern.
Warum IT-Dienstleister heute unverzichtbar sind
Die IT-Landschaft wird immer komplexer. Cloud-Migration, Cybersecurity-Bedrohungen, DSGVO-Anforderungen und Remote-Work-Szenarien überfordern viele Unternehmen. Gleichzeitig ist IT längst vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil geworden.
Ein IT-Dienstleister bringt drei entscheidende Vorteile:
- Expertenwissen auf Abruf – Statt für jedes Spezialthema eigenes Personal vorzuhalten
- Planbare Kosten – Transparente monatliche Pauschalen statt unkalkulierbarer Ausgaben
- Zukunftssicherheit – Kontinuierliche Updates und Zugang zu neuesten Technologien
IT-Dienstleister in Deutschland: Zahlen
- Über 11.000 IT-Dienstleister am Markt
- Branchenumsatz: 90+ Milliarden Euro jährlich
- Durchschnittliches Wachstum: 7–10 % pro Jahr
- KMU sparen häufig 30–40 % gegenüber einer eigenen IT-Abteilung
Welche Arten von IT-Dienstleistern gibt es?
IT-Dienstleister ist nicht gleich IT-Dienstleister. Je nach Spezialisierung und Geschäftsmodell lassen sich verschiedene Typen unterscheiden. Die Grenzen verschwimmen zunehmend, da viele Anbieter mehrere Bereiche abdecken.
1. IT-Consulting-Unternehmen
Was sie machen: IT-Berater analysieren Ihre IT-Landschaft, entwickeln Strategien und begleiten Digitalisierungsprojekte. Der Fokus liegt auf strategischer Beratung statt operativem Betrieb.
Für wen geeignet: Unternehmen vor größeren IT-Projekten oder strategischen Weichenstellungen.
Beispiel-Services:
- IT-Strategieentwicklung
- Prozessoptimierung
- Digitalisierungs-Roadmaps
- Vendor-Selection (Anbieterauswahl)
Bei juunit verbinden wir IT-Beratung mit praktischer Umsetzung – von der Planung bis zum laufenden Betrieb.
2. Managed Service Provider (MSP)
Was sie machen: MSPs übernehmen die proaktive Überwachung, Wartung und den Betrieb Ihrer IT-Infrastruktur. Sie arbeiten präventiv, um Ausfälle zu vermeiden, statt nur auf Probleme zu reagieren.
Für wen geeignet: KMU ohne eigene IT-Abteilung oder mit begrenzten IT-Ressourcen.
Beispiel-Services:
- 24/7-Monitoring der IT-Systeme
- Automatische Software-Updates
- Proaktive Wartung
- Remote-Support
Mehr Details finden Sie in unserem Artikel über Managed Service Provider.
3. Cloud-Service-Provider
Was sie machen: Diese Anbieter stellen Cloud-Infrastruktur, -Plattformen oder -Software bereit. Das reicht von Speicherplatz über virtuelle Server bis zu kompletten Anwendungen.
Für wen geeignet: Unternehmen, die lokale IT-Infrastruktur in die Cloud verlagern möchten.
Beispiel-Services:
- Cloud-Speicher und Backup
- Virtuelle Maschinen
- Software-as-a-Service (SaaS)
- Cloud-Migration
4. IT-Sicherheitsdienstleister
Was sie machen: Spezialisierte Dienstleister für Cybersecurity – von der Absicherung bis zur Notfall-Reaktion bei Angriffen.
Für wen geeignet: Alle Unternehmen, besonders in regulierten Branchen (Gesundheit, Finanzen).
Beispiel-Services:
- Penetrationstests
- Security-Monitoring
- Incident Response
- Sicherheitsaudits
5. IT-Systemintegratoren
Was sie machen: Sie verbinden verschiedene IT-Systeme und Anwendungen zu einer funktionierenden Gesamtlösung.
Für wen geeignet: Unternehmen mit gewachsenen, heterogenen IT-Landschaften.
Beispiel-Services:
- System-Integration
- Schnittstellen-Entwicklung
- Migrations-Projekte
6. IT-Support-Dienstleister
Was sie machen: Helpdesk und technischer Support – remote oder vor Ort. Sie lösen akute IT-Probleme und beantworten Anwenderfragen.
Für wen geeignet: Unternehmen, die punktuellen oder dauerhaften Support benötigen.
Beispiel-Services:
- First-Level-Support (Hotline)
- Second-Level-Support (Spezialisten)
- Vor-Ort-Service
- Remote-Support
Hybride IT-Dienstleister: Das Rundum-Paket
Viele moderne IT-Dienstleister – wie juunit – kombinieren mehrere dieser Bereiche. Wir bieten von der IT-Infrastruktur über Managed Services bis zum täglichen Helpdesk-Support alles aus einer Hand.
Vorteil: Ein Ansprechpartner für alle IT-Themen, keine Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Dienstleistern.
IT-Systemhaus vs. IT-Dienstleister: Der Unterschied
Die Begriffe IT-Dienstleister und IT-Systemhaus werden oft synonym verwendet. Tatsächlich gibt es jedoch feine Unterschiede.
Der Hauptunterschied
IT-Dienstleister ist der Oberbegriff für alle Unternehmen, die IT-Services anbieten. Ein IT-Systemhaus ist eine spezielle Form des IT-Dienstleisters mit Fokus auf ganzheitliche IT-Infrastruktur-Lösungen.

<TABELLE>
<HEADER>
Merkmal
IT-Dienstleister (allgemein)
IT-Systemhaus (spezialisiert)
<CONTENT>
Fokus
Breites Service-Spektrum
Komplette IT-Systeme
<CONTENT>
Leistungen
Kann sich spezialisieren (z. B. nur Beratung)
Planung, Lieferung, Implementierung, Wartung
<CONTENT>
Hardware/Software
Nicht zwingend
Oft direkter Verkauf inklusive
<CONTENT>
Partnerschaften
Optional
Meist enge Hersteller-Partnerschaften
<CONTENT>
Projektumfang
Von punktuell bis umfassend
Typischerweise größere Projekte
</TABELLE>
Wann brauchen Sie welchen Anbietertyp?
IT-Systemhaus wählen, wenn Sie:
- Eine neue IT-Infrastruktur aufbauen
- Hard- und Software aus einer Hand brauchen
- Komplexe Systemlandschaften integrieren
- Langfristige Betreuung suchen
Spezialisierten IT-Dienstleister wählen, wenn Sie:
- Nur bestimmte Services benötigen (z. B. Cloud-Migration)
- Bereits Hardware haben, nur Betreuung brauchen
- Expertise in Nischen-Themen suchen (z. B. Cybersecurity)
Die Realität: Hybridmodelle dominieren
In der Praxis bieten die meisten modernen Anbieter beides. Ein IT-Systemhaus übernimmt auch Beratungsaufträge, ein IT-Dienstleister kann ebenfalls komplette Infrastrukturen liefern.
Bei juunit verstehen wir uns als IT-Systemhaus mit umfassendem Dienstleistungsportfolio – wir liefern sowohl die Technik als auch die dauerhafte Betreuung.
Diese IT-Dienstleistungen werden angeboten
Das Leistungsspektrum von IT-Dienstleistern ist breit gefächert. Hier die wichtigsten Services im Überblick:
1. IT-Infrastruktur-Support und -Management
Die Basis jeder funktionierenden IT: Server, Netzwerke, Arbeitsplätze und Speichersysteme.
Was umfasst das?
- Planung und Design der IT-Infrastruktur
- Installation und Konfiguration von Servern (z. B. Windows Server 2025)
- Netzwerk-Setup und -Wartung
- Storage-Lösungen (Datenspeicher)
- Hardware-Management
Für KMU bedeutet das: Sie erhalten eine professionell geplante IT-Landschaft, die mit Ihrem Unternehmen wächst. Mehr dazu in unserem Guide zum IT-Infrastruktur aufbauen.
2. IT-Sicherheit & Cybersecurity
Angesichts steigender Cyberbedrohungen unverzichtbar für jedes Unternehmen.
Was umfasst das?
- Firewall-Konfiguration und -Management
- Antivirus- und Antimalware-Schutz
- Sicherheitsmonitoring 24/7
- Penetrationstests
- Incident Response (Notfall-Reaktion)
- Security-Awareness-Trainings
Bei juunit bieten wir neben Standard-Sicherheitsschutz auch spezielle Security Add-ons für erhöhte Anforderungen.
3. Cloud-Dienste & Cloud-Migration
Cloud Computing ist längst Standard für flexible, skalierbare IT.
Was umfasst das?
- Cloud-Speicher-Lösungen
- Virtuelle Server und Infrastruktur
- Software-as-a-Service (SaaS)
- Migration von On-Premise zu Cloud
- Hybrid-Cloud-Strategien
- Cloud-Backup
Vorteil für KMU: Keine großen Hardware-Investitionen, flexible Skalierung, Zugriff von überall.
4. Datenmanagement und Backup
Datenverlust kann existenzbedrohend sein – professionelles Backup ist Pflicht.
Was umfasst das?
- Automatisierte Backup-Lösungen
- Disaster-Recovery-Planung
- Datenwiederherstellung
- Datenbank-Management
- Archivierungssysteme
Unser Backup Add-on sorgt für sichere, automatische Datensicherung.
5. IT-Beratung & Projektmanagement
Von der Strategie bis zur Umsetzung.
Was umfasst das?
- IT-Strategie-Entwicklung
- Digitalisierungs-Roadmaps
- IT-Projekt-Planung und -Steuerung
- Change Management
- Technologie-Evaluierung
6. Netzwerk- und Kommunikationslösungen
Stabiles Netzwerk und moderne Kommunikation sind Grundvoraussetzungen.
Was umfasst das?
- LAN/WLAN-Planung und -Installation
- Router- und Switch-Konfiguration
- VPN-Einrichtung für Remote-Arbeit
- VoIP-Telefonanlagen
- Unified Communications
Bei juunit setzen wir auf moderne STARFACE-Telefonanlagen für professionelle VoIP-Telefonie.
7. IT-Support & Helpdesk
Der direkte Draht bei IT-Problemen – schnell, kompetent, zuverlässig.
Was umfasst das?
- First-Level-Support (Hotline)
- Second-Level-Support (Spezialisten)
- Ticketsystem
- Remote-Support
- Vor-Ort-Service
- User-Schulungen
Wichtig: Achten Sie auf garantierte Reaktionszeiten (SLAs) und Erreichbarkeit
8. Managed Services
Die Königsdisziplin: Proaktive Betreuung statt reaktivem Feuerlöschen.
Was umfasst das?
- 24/7-Monitoring aller Systeme
- Automatische Updates und Patches
- Proaktive Wartung
- Performance-Optimierung
- Kapazitätsplanung
Unsere flexiblen IT-Servicepakete sind monatlich anpassbar – perfekt für wachsende Unternehmen.
9. Virtualisierung & Serverlösungen
Mehr Effizienz durch virtuelle Infrastrukturen.
Was umfasst das?
- Server-Virtualisierung (VMware, Hyper-V)
- Desktop-Virtualisierung
- Virtuelle Arbeitsplätze (VDI)
- Container-Lösungen
Entdecken Sie unsere Virtualisierungslösungen und Serverlösungen.
10. IT-Schulung & Training
Die beste Technik hilft nichts ohne kompetente User.
Was umfasst das?
- Software-Schulungen
- Security-Awareness-Trainings
- Best-Practice-Workshops
- Onboarding neuer Mitarbeitenden
Was kostet ein IT-Dienstleister? Preise & Modelle
Eine der häufigsten Fragen – und oft die entscheidende für die Budget-Planung. Die gute Nachricht: IT-Dienstleister-Kosten sind transparenter und planbarer als viele denken.
Abrechnungsmodelle im Überblick
1. Stundenabrechnung: 80–150 € pro Stunde
Wofür geeignet: Punktuelle Projekte, gelegentlicher Support, einmalige Implementierungen.
So funktioniert's: Sie zahlen nur die tatsächlich geleisteten Stunden. Ideal, wenn Sie nur sporadisch IT-Unterstützung benötigen.
Vorteile:
- Keine langfristige Bindung
- Flexibel bei wechselndem Bedarf
- Keine monatlichen Fixkosten
- Transparente Abrechnung
Nachteile:
- Unkalkulierbar bei häufigem Support-Bedarf
- Höhere Stundensätze als bei Pauschalmodellen
- Abrechnung kann komplex werden
- Keine Inklusiv-Leistungen
Preis-Faktoren:
- Qualifikation (Junior vs. Senior)
- Komplexität der Aufgabe
- Tageszeit (Notdienst teurer)
- Standort des Dienstleisters
2. Festpreis-Projekte: Ab 5.000 €
Wofür geeignet: Klar definierte Projekte wie Server-Migration, Software-Einführung, Netzwerk-Erweiterung.
So funktioniert's: Nach Analyse wird ein Festpreis vereinbart – unabhängig vom tatsächlichen Aufwand.
Vorteile:
- Planungssicherheit
- Kein Risiko von Kostenexplosionen
- Klarer Projektumfang
- Feste Termine
Nachteile:
- Änderungen am Projektumfang kosten extra
- Oft höhere Preise (Risikopuffer einkalkuliert)
- Längere Angebotsphase
- Weniger Flexibilität
Typische Projektpreise:
- Server-Migration: 5.000–15.000 €
- Cloud-Migration: 10.000–50.000 €
- Netzwerk-Neuaufbau: 8.000–30.000 €
- IT-Sicherheits-Audit: 3.000–12.000 €
3. Managed Services (Flatrate): 50–200 € pro User/Monat
Wofür geeignet: Laufende IT-Betreuung, Rundum-sorglos-Paket, typisch für KMU.
So funktioniert's: Sie zahlen eine monatliche Pauschale pro Arbeitsplatz und erhalten umfassende Betreuung.
Vorteile:
- Planbare monatliche Kosten
- Umfassendes Leistungspaket
- Proaktive Betreuung statt Reaktion
- Meist 24/7-Monitoring inklusive
- Alle Updates und Patches enthalten
Nachteile:
- Mindestlaufzeiten (oft 12–24 Monate)
- Bei geringer Nutzung teurer als Stundenabrechnung
- Vertragliche Bindung
Was ist typischerweise enthalten?
- Monitoring und Wartung
- Software-Updates
- E-Mail- und Telefon-Support
- Remote-Support
- Backup-Management
- Sicherheits-Updates
Preis-Staffelung nach User-Zahl:
<TABELLE>
<HEADER>
Unternehmensgröße
Preis pro User/Monat
Monatliche Gesamtkosten
<CONTENT>
1–10 Mitarbeiter
120–200 €
1.200–2.000 €
<CONTENT>
11–25 Mitarbeiter
80–150 €
2.000–3.750 €
<CONTENT>
26–50 Mitarbeiter
60–120 €
3.000–6.000 €
<CONTENT>
51–100 Mitarbeiter
50–100 €
5.000–10.000 €
</TABELLE>
juunit-Tipp: Unsere IT-Servicepakete sind flexibel skalierbar und monatlich anpassbar – ohne lange Vertragsbindung.
4. Retainer-Modell: 500–5.000 € pro Monat
Wofür geeignet: Mittelständische Unternehmen mit eigenem IT-Personal, die Spezialwissen bei Bedarf abrufen wollen.
So funktioniert's: Sie buchen ein monatliches Stundenkontingent (z. B. 10–50 Stunden). Nicht genutzte Stunden verfallen meist am Monatsende.
Vorteile:
- Vergünstigte Stundensätze
- Priorisierter Support
- Planbare Grundkosten
- Flexibler als volle Managed Services
Nachteile:
- Ungenutzte Stunden gehen verloren
- Überschreitung wird teurer abgerechnet
- Erfordert gutes Capacity-Management
Kostenfaktoren, die den Preis beeinflussen
1. Unternehmensgröße
Mehr Arbeitsplätze = höhere Gesamtkosten, aber niedrigerer Preis pro User.
2. Komplexität der IT-Landschaft
- Einfache Umgebung (Windows, Cloud): Günstiger
- Heterogene Systeme (Windows, Mac, Linux, On-Premise + Cloud): Teurer
3. Standort des Dienstleisters
- Großstädte (München, Frankfurt): 10–20 % teurer
- Ländliche Regionen: Günstiger
- Remote-Only-Anbieter: Am günstigsten
4. Service-Level-Anforderungen
- Standard-Support (9–17 Uhr): Basis
- Extended-Support (7–20 Uhr): +20–30 %
- 24/7-Support: +50–100 %
5. Spezialisierung
- Standard-IT: Basis
- Spezial-Branchen (Medizin, Finanzen): +20–40 %
- Hochspezialisierte Services (KI, Blockchain): +50–150 %
ROI-Betrachtung: Inhouse vs. Extern
Kostenvergleich am Beispiel: 50-Mitarbeiter-Unternehmen
Szenario A: Inhouse-IT (2 Vollzeit-Mitarbeitende)
- Bruttogehälter (je 55.000 €): 110.000 €/Jahr
- Lohnnebenkosten (20 %): 22.000 €/Jahr
- Weiterbildung: 5.000 €/Jahr
- Hardware/Software für IT: 8.000 €/Jahr
- Ausfallzeiten (Urlaub, Krankheit): Unkalkulierbar
- Gesamtkosten: ~145.000 €/Jahr
Szenario B: Externer IT-Dienstleister (Managed Services)
- 50 User × 90 €/Monat: 54.000 €/Jahr
- Zusätzliche Projekte: 10.000 €/Jahr
- Gesamtkosten: ~64.000 €/Jahr
Ersparnis: 81.000 € pro Jahr (56 %)
Dazu kommen qualitative Vorteile:
- Breiteres Expertenwissen
- Keine Ausfallzeiten
- 24/7-Verfügbarkeit
- Immer aktuelle Technologie
Faustregel für KMU
Ein externer IT-Dienstleister lohnt sich in der Regel ab:
- 5+ Mitarbeitenden (Managed Services)
- komplexerer IT-Infrastruktur
- regulierten Branchen (DSGVO, GxP)
- Wachstumsunternehmen
- fehlendem internem IT-Know-how
Versteckte Kosten vermeiden
Achten Sie bei Angeboten auf:
- Setup-Gebühren – Einmalige Einrichtungskosten (300–2.000 €)
- Mindestlaufzeiten – Oft 12–24 Monate
- Kündigungsfristen – 3–6 Monate üblich
- Zusatzkosten für Vor-Ort-Service – 50–150 € pro Einsatz
- Teure Hotline-Nummern – Sollten kostenfrei sein
- Kosten für Ticket-Erstellung – Unseriös, sollte inkludiert sein
Seriöse Anbieter bieten transparente Preismodelle ohne versteckte Kosten.
Inhouse-IT vs. Externer IT-Dienstleister
Eine strategische Grundsatzentscheidung für jedes Unternehmen: Eigene IT-Abteilung aufbauen oder extern betreuen lassen? Oder einen Hybrid-Ansatz wählen?
Der große Vergleich
<TABELLE>
<HEADER>
Kriterium
Inhouse-IT
Externer IT-Dienstleister
Hybrid-Modell
<CONTENT>
Kosten
Hoch (Gehälter, Nebenkosten, Weiterbildung)
Planbar (monatliche Pauschale)
Mittel (Basis intern + externe Spezialisten)
<CONTENT>
Verfügbarkeit
Eingeschränkt (Urlaub, Krankheit, Feierabend)
24/7 möglich (je nach SLA)
Flexibel kombinierbar
<CONTENT>
Expertise
Begrenzt (1–3 Personen, begrenztes Wissen)
Breit (ganzes Team mit Spezialisierungen)
Ergänzend (Basis intern, Spezialwissen extern)
<CONTENT>
Skalierbarkeit
Schwierig (langwierige Neueinstellungen)
Einfach (Services auf-/abbuchen)
Möglich (extern skaliert mit)
<CONTENT>
Kontrolle
Hoch (direkter Zugriff)
Mittel (abhängig vom Dienstleister)
Hoch (Koordination intern)
<CONTENT>
Reaktionszeit
Schnell (direkt vor Ort)
SLA-garantiert (oft schneller)
Sehr schnell (beides verfügbar)
<CONTENT>
Spezialisierung
Eingeschränkt (Generalisten)
Hoch (Spezialisten für jedes Thema)
Optimal (kombinierbar)
<CONTENT>
Ausfallrisiko
Hoch (Krankheit, Kündigung)
Niedrig (Team-Backup)
Niedrig (mehrere Ebenen)
<CONTENT>
Aktualität
Abhängig (Weiterbildungsbudget)
Immer aktuell (Teil des Service)
Gut (extern bringt Neues)
<CONTENT>
Unternehmenskenntnis
Sehr hoch (lebt im Unternehmen)
Aufbau nötig (dauert 3–6 Monate)
Optimal (intern kennt, extern ergänzt)
</TABELLE>
Empfehlung nach Unternehmensgröße
1–10 Mitarbeitende: Extern
Warum?
- Keine kritische Masse für eigene IT
- Kosten für Vollzeit-IT-Mitarbeiter*innen überproportional
- Flexibilität wichtiger als interne Kontrolle
Ideale Lösung: Managed Services komplett extern
10–50 Mitarbeitende: Hybrid bevorzugt
Warum?
- IT-Themen nehmen zu, aber noch nicht für Vollzeit-IT
- Eine Person mit Verantwortung + externer Partner als Backup
- Balance zwischen Kontrolle und Expertise
Ideale Lösung:
- IT-affiner Mitarbeiter*innen (Teil-Verantwortung)
- Externer Dienstleister für Spezialthemen und Backup
50–250 Mitarbeitende: Hybrid oder Inhouse mit externer Unterstützung
Warum?
- Rechtfertigt 1–3 interne IT-Mitarbeiter*innen
- Spezialisierungen extern oft effizienter
- Strategische Themen intern, Betrieb hybrid
Ideale Lösung:
- 1–2 interne IT-Generalisten
- Externer Partner für Spezialthemen (Security, Cloud, Projekte)
250+ Mitarbeitende: Individuell
Warum?
- Eigene IT-Abteilung wirtschaftlich darstellbar
- Externe Partner für Spitzenlasten und Spezialisierungen sinnvoll
Ideale Lösung:
- Interne IT-Abteilung (3–10 Personen)
- Externe Partner für Projekte, Spezialthemen, 24/7-Support
Die 3 häufigsten Hybrid-Modelle
Modell 1: „Inhouse-Lead mit externem Backup"
- Interner IT-Mitarbeitender (Vollzeit)
- Externer Dienstleister für Urlaub/Krankheit + Spezialthemen
- Passt für: 30–100 Mitarbeiter
Modell 2: „Externer Lead mit internem Koordinator"
- Externer Dienstleister übernimmt IT
- Interner IT-Koordinator (Teilzeit oder Zusatzaufgabe)
- Passt für: 10–50 Mitarbeiter*innen
Modell 3: „Best of Both"
- Internes Team für Standard-IT
- Externe Spezialisten für Security, Cloud, Projekte
- Passt für: 100+ Mitarbeiter*innen
Die häufigsten Fehler bei der Entscheidung
- „Wir machen erst mal selbst“ – Überforderung vorprogrammiert
- „Extern ist zu teuer“ – ROI-Rechnung vergessen
- „Wir brauchen interne Kontrolle“ – Hybrid-Modelle übersehen
- „Einer macht das nebenbei“ – Frust und Überlastung garantiert
- „Wir warten noch“ – IT-Probleme eskalieren
Wann der Wechsel Sinn macht
Von intern zu extern:
- IT-Mitarbeiter*innen gekündigt und schwer ersetzbar
- Wachstum überfordert interne IT
- Spezialisierungen benötigt (Security, Cloud)
- 24/7-Support erforderlich
- Kosten explodieren
Von extern zu intern (oder Hybrid):
- Kritische Größe erreicht (100+ MA)
- Sehr spezifische Branchen-IT
- Hohe Compliance-Anforderungen
- Strategische IT-Projekte dauerhaft
IT-Dienstleister auswählen: Die ultimative Checkliste
Die Auswahl des richtigen IT-Dienstleisters ist eine strategische Entscheidung mit langfristigen Auswirkungen. Diese strukturierte Checkliste hilft Ihnen bei der Anbieter-Evaluation.
Phase 1: Anforderungsanalyse
Bevor Sie Anbieter kontaktieren, klären Sie intern:
Welche Services benötigen wir konkret?
- Nur Support oder vollständiges Management?
- Spezialisierungen erforderlich (Cloud, Security)?
- Projektbasiert oder laufende Betreuung?
Welches Budget steht zur Verfügung?
- Monatliches Budget für Managed Services
- Budget für einmalige Projekte
- Versteckte Kosten einkalkuliert?
Welche SLAs sind kritisch?
- Reaktionszeit: 4 h, 1 h, sofort?
- Verfügbarkeit: 9–17 Uhr oder 24/7?
- Maximale Ausfallzeit tolerierbar?
Lokaler oder überregionaler Partner?
- Vor-Ort-Service wichtig?
- Remote-Support ausreichend?
- Regionale Präsenz gewünscht?
Branchenspezifische Anforderungen?
- Compliance (DSGVO, GxP, ISO)
- Spezielle Software/Systeme
- Besondere Sicherheitsanforderungen
Phase 2: Anbieter-Recherche
3–5 potenzielle Anbieter identifizieren
- Google-Suche nach „IT-Dienstleister [Ihre Stadt]“
- Branchenverbände (BITKOM, VOICE)
- Empfehlungen aus Netzwerk
- Online-Bewertungen prüfen
Referenzen prüfen
- Mindestens 3 Referenzen aus gleicher Branche
- Ähnliche Unternehmensgröße
- Konkrete Projekte, nicht nur Namen
Zertifizierungen validieren
- Microsoft Partner (Silber/Gold)
- Cisco-Zertifizierungen
- ISO 27001 (Informationssicherheit)
- ISO 9001 (Qualitätsmanagement)
Team-Größe & Verfügbarkeit
- Wie viele Mitarbeiter*innen?
- Backup bei Ausfällen?
- Spezialistenpool vorhanden?
Technologie-Stack
- Welche Hersteller/Lösungen?
- Plattform-Expertise (Cloud-Anbieter)
- Zukunftsfähigkeit
Phase 3: Die 10 wichtigsten Auswahlkriterien
1. Fachkompetenz & Erfahrung
Worauf achten:
- Relevante Zertifizierungen (Microsoft, Cisco, VMware)
- Jahre am Markt (mind. 5+ Jahre)
- Branchenerfahrung
- Referenzprojekte ähnlicher Größe
Fragen Sie:
- „Welche Zertifizierungen haben Ihre Techniker?“
- „Haben Sie Erfahrung mit Unternehmen unserer Größe/Branche?“
- „Können Sie Referenzen von ähnlichen Kunden nennen?“
2. Angebotene Dienstleistungen
Worauf achten:
- Deckt Portfolio Ihre Bedürfnisse ab?
- Zukunftssicherheit (Cloud, Security, KI)
- Alles aus einer Hand oder Partnernetzwerk?
Fragen Sie:
- „Welche Services bieten Sie direkt, welche über Partner?“
- „Wie bleiben Sie technologisch aktuell?“
3. Referenzen & Bewertungen
Worauf achten:
- Konkrete Case Studies mit messbaren Ergebnissen
- Google-Bewertungen (mind. 4,0 Sterne)
- Branchenbewertungen (brand eins, ChannelPartner)
- Langfristige Kundenbeziehungen (3+ Jahre)
Fragen Sie:
- „Kann ich mit 2–3 Bestandskunden sprechen?“
- „Wie lange arbeiten Ihre Kunden durchschnittlich mit Ihnen?“
- „Was sind die häufigsten Kündigungsgründe?“
4. Reaktionszeiten & Support
Worauf achten:
- Klar definierte SLAs im Vertrag
- Erreichbarkeit (Hotline, E-Mail, Ticket)
- Eskalationsprozesse
- Notfall-Support außerhalb Geschäftszeiten
Fragen Sie:
- „Welche Reaktionszeiten garantieren Sie vertraglich?“
- „Wie ist Ihr Eskalationsprozess bei kritischen Problemen?“
- „Was kostet Notfall-Support außerhalb der Geschäftszeiten?“
Typische SLA-Stufen:
<TABELLE>
<HEADER>
Priorität
Problem-Typ
Reaktionszeit
Lösungszeit
<CONTENT>
Kritisch
Totalausfall, viele User betroffen
1–2 Stunden
4–8 Stunden
<CONTENT>
Hoch
Wichtige Funktionen betroffen
4 Stunden
8–24 Stunden
<CONTENT>
Mittel
Einschränkungen, Workarounds möglich
8 Stunden
1–3 Tage
<CONTENT>
Niedrig
Kleinere Probleme, keine Beeinträchtigung
1–2 Werktage
5–10 Tage
</TABELLE>
5. Sicherheitsmaßnahmen
Worauf achten:
- Datenschutz-Konzept (DSGVO-konform)
- Backup-Strategien (3-2-1-Regel)
- Incident-Response-Plan
- ISO 27001-Zertifizierung
- Versicherungen (Cyber-Risiko)
Fragen Sie:
- „Sind Sie ISO 27001-zertifiziert?“
- „Wie sichern Sie meine Daten? Wo liegen die Backups?“
- „Was passiert bei einem Sicherheitsvorfall?“
- „Haben Sie eine Cyber-Versicherung?“
6. Flexibilität & Skalierbarkeit
Worauf achten:
- Kurzfristige Anpassungen möglich (User hinzufügen/entfernen)
- Kündigungsfristen (max. 3 Monate ideal)
- Skalierung nach oben und unten
- Keine Mindestabnahmen
Fragen Sie:
- „Wie schnell können wir User hinzufügen/entfernen?“
- „Welche Kündigungsfristen haben Ihre Verträge?“
- „Können wir Services auch reduzieren?“
7. Transparenz & Kommunikation
Worauf achten:
- Monatliche Reports
- Regelmäßige Review-Meetings
- Transparentes Ticketsystem
- Proaktive Kommunikation bei Problemen
Fragen Sie:
- „Welche Reports erhalte ich regelmäßig?“
- „Wie oft finden Status-Meetings statt?“
- „Habe ich Einsicht in alle Tickets?“
8. Service Level Agreements (SLAs)
Worauf achten:
- Schriftlich fixiert im Vertrag
- Messbare KPIs
- Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung
- Realistische, aber ambitionierte Ziele
Fragen Sie:
- „Welche SLAs bieten Sie standardmäßig?“
- „Was passiert, wenn Sie SLAs nicht einhalten?“
- „Kann ich SLAs individuell vereinbaren?“
9. Datenschutz & Compliance
Worauf achten:
- DSGVO-Konformität
- Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
- Branchenspezifische Compliance (GxP, KRITIS)
- Serverstandorte (EU/Deutschland)
Fragen Sie:
- „Sind Sie DSGVO-konform? Können Sie das belegen?“
- „Wo stehen Ihre Server / Cloud-Instanzen?“
- „Haben Sie Erfahrung mit [branchenspezifische Anforderung]?“
10. Kosten & Vertragsbedingungen
Worauf achten:
- Transparente Preismodelle ohne Kleingedrucktes
- Keine versteckten Kosten
- Faire Kündigungsfristen (max. 3 Monate)
- Klare Regelungen für Zusatzleistungen
Fragen Sie:
- „Welche Kosten kommen zusätzlich zur Grundgebühr auf mich zu?“
- „Gibt es Setup-Gebühren oder Mindestlaufzeiten?“
- „Wie werden Projekte außerhalb des Vertrags abgerechnet?“
Phase 4: Testphase & Onboarding
Pilot-Projekt vereinbaren
- Kleine, abgeschlossene Aufgabe (z. B. Server-Migration)
- Testlauf über 1–3 Monate
- Evaluierung von Kommunikation und Qualität
Kommunikation testen
- Wie schnell antworten sie?
- Verstehen sie Ihre Anforderungen?
- Proaktive Vorschläge?
Team kennenlernen
- Wer sind Ihre direkten Ansprechpartner?
- Sind Backup-Kontakte definiert?
- Stimmt die Chemie?
Onboarding-Prozess klären
- Wie läuft die Übergabe vom alten Dienstleister?
- Welche Dokumentation wird erstellt?
- Wie lange dauert die Einarbeitung?
Red Flags: Diese Warnsignale ernst nehmen
- Keine klaren SLAs – unseriös, unverbindlich
- Intransparente Preise – „Machen wir dann individuell“
- Keine Referenzen – oder will sie nicht nennen
- Druck bei Vertragsabschluss – „Angebot gilt nur heute“
- Keine lokale Erreichbarkeit – nur ausländische Hotline
- Veraltete Zertifizierungen – oder keine vorhanden
- Schlechte Online-Bewertungen – unter 3,5 Sterne
- Wechselnde Ansprechpartner – hohe Fluktuation
- Keine schriftlichen Vereinbarungen – alles nur mündlich
- Unrealistische Versprechen – „100 % Uptime garantiert“
Checkliste als PDF downloaden
Möchten Sie persönliche Unterstützung bei der Anbieter-Auswahl? Unsere IT-Experten bei juunit beraten Sie gerne unverbindlich: Jetzt Erstgespräch vereinbaren.
Warum brauchen auch KMU einen externen IT-Dienstleister?
„Wir sind doch zu klein für einen IT-Dienstleister“ – dieser Irrglaube ist weit verbreitet. Tatsächlich profitieren gerade kleine und mittelständische Unternehmen überproportional von externer IT-Expertise.
Die 7 wichtigsten Vorteile für KMU
1. Kosten sparen (30–40 % vs. Inhouse)
Wie bereits im Kostenvergleich gezeigt: Ein externer IT-Dienstleister ist deutlich günstiger als eigene IT-Mitarbeiter – bei gleichzeitig besserer Expertise und Verfügbarkeit.
Konkret bedeutet das:
- Keine Gehaltskosten für Vollzeit-IT
- Keine Weiterbildungskosten
- Keine Ausfallkosten bei Krankheit/Urlaub
- Keine Hardware/Software für IT-Abteilung
2. Expertenwissen on demand
Statt 1–2 IT-Generalisten erhalten Sie Zugang zu einem ganzen Expertenteam:
- Netzwerk-Spezialist für komplexe VLAN-Konfigurationen
- Security-Experte für Penetrationstests
- Cloud-Architekt für Migration-Projekte
- Helpdesk-Team für Anwenderprobleme
Beispiel: Ihr Server muss in die Cloud migriert werden. Ein Inhouse-IT-Mitarbeiter müsste sich erst einarbeiten (Wochen!), ein spezialisierter Dienstleister hat hunderte Migrationen gemacht.
3. Fokus auf Kerngeschäft
Ihre Mitarbeiter*innen können sich auf das konzentrieren, wofür sie eingestellt wurden – nicht auf IT-Probleme.
Typisches Szenario ohne IT-Dienstleister:
- Vertriebsmitarbeiter*in kann nicht drucken → 30 Min Produktivitätsverlust
- „IT-affiner“ Kollege muss helfen → 45 Min Unterbrechung
- Problem nicht gelöst → externer Techniker nötig → 150 € + 2 h Wartezeit
Mit IT-Dienstleister:
- Ticket erstellen → 2 Min
- Remote-Support verbindet → 5 Min
- Problem gelöst → 15 Min
- Gesamtzeit: 22 Min statt 2+ Stunden
4. Immer aktuelle Technologie
IT-Dienstleister investieren kontinuierlich in Weiterbildung und neue Technologien – das kommt Ihnen zugute:
- Neueste Security-Lösungen
- Moderne Cloud-Plattformen
- Aktuelle Best Practices
- Zugang zu Beta-Programmen
Sie profitieren, ohne selbst zu investieren.
5. Risikominimierung
IT-Ausfälle können existenzbedrohend sein. Ein professioneller IT-Dienstleister minimiert diese Risiken:
- Proaktives Monitoring erkennt Probleme vor dem Ausfall
- Redundante Systeme verhindern Single Points of Failure
- Professionelle Backups sichern vor Datenverlust
- Disaster Recovery garantiert schnelle Wiederherstellung
6. Skalierbarkeit
Ihr Unternehmen wächst? Die IT wächst mit – ohne langwierige Einstellungsprozesse.
7. 24/7-Verfügbarkeit
Je nach SLA ist Ihr IT-Dienstleister rund um die Uhr erreichbar. Besonders wichtig bei:
- Internationalen Geschäftsbeziehungen (Zeitverschiebung)
- Produktionsbetrieben (Schichtarbeit)
- E-Commerce (Online-Shop läuft immer)
- Kritischen Systemen (keine Ausfälle tolerierbar)
Typische Szenarien, in denen externe IT unverzichtbar wird
Szenario 1: Schnelles Wachstum
Ausgangslage: Start-up wächst von 10 auf 50 Mitarbeiter*innen in 18 Monaten.
Ohne IT-Dienstleister: IT-Chaos, Sicherheitslücken, Überforderung.
Mit IT-Dienstleister: Skalierbare Infrastruktur, strukturiertes Onboarding, sichere Systeme.
Szenario 2: Digitalisierungsprojekt
Ausgangslage: Mittelständler will Prozesse digitalisieren (ERP-Einführung, Cloud-Migration).
Ohne IT-Dienstleister: Überlastete interne IT, Verzögerungen, Kostenexplosion.
Mit IT-Dienstleister: Erfahrene Projektmanager, klare Zeitpläne, kontrolliertes Budget.
Szenario 3: Compliance-Anforderungen
Neue DSGVO-Anforderungen oder branchenspezifische Compliance lassen sich mit erfahrenen Dienstleistern deutlich sicherer umsetzen.
Szenario 4: IT-Notfall
Cyberangriff, Hardware-Ausfall oder Datenverlust – hier zahlt sich ein professioneller Partner mit Incident-Response-Erfahrung aus.
Praxisbeispiel: Mittelständisches Produktionsunternehmen
Unternehmen: Metallverarbeitung, 80 Mitarbeiter*innen, Standort Rhein-Main
Ausgangslage 2022:
- 1 IT-Mitarbeiter*in (macht IT „nebenbei“)
- Veraltete Server (Windows Server 2012)
- Keine Backup-Strategie
- Häufige IT-Probleme bremsen Produktion
- IT-Mitarbeiter*in überlastet und frustriert
Herausforderungen:
- Produktionsausfälle durch IT-Probleme (ca. 2× pro Monat)
- Kosten pro Ausfall: ca. 5.000 € (verlorene Produktion)
- IT-Mitarbeiter*in kündigt aus Überlastung
- Neuer IT-Mitarbeiter schwer zu finden
Lösung mit IT-Dienstleister (juunit):
- Phase 1 (Monat 1–2): IT-Analyse und Modernisierung
- Phase 2 (Monat 3–6): Managed Services, Monitoring, Wartung
- Phase 3 (ab Monat 7): Laufender Betrieb
Ergebnis nach 12 Monaten:
- Null Produktionsausfälle durch IT
- Deutliche Kosteneinsparungen
- Modernisierte, sichere IT-Infrastruktur
- Entlastete Mitarbeiter*innen
IT-Dienstleister Trends 2026
Die IT-Dienstleistungsbranche befindet sich im stetigen Wandel. Diese fünf Trends prägen das Jahr 2026 und darüber hinaus.
Trend 1: KI-gestützte IT-Services
Künstliche Intelligenz verändert, wie IT-Dienstleister arbeiten – von der Diagnose bis zur Lösung von Problemen.
Konkrete Anwendungen:
- Predictive Maintenance
- Automatisierte Ticket-Analyse
- Chatbots für Level-1-Support
- KI-basierte Security-Analysen
Trend 2: Cybersecurity as a Service
IT-Sicherheit wird nicht mehr als einmaliges Projekt, sondern als kontinuierlicher Service verstanden.
Beispiele:
- Zero Trust Architecture
- Managed Detection & Response (MDR)
- Security Awareness as a Service
- Incident Response Retainer
Trend 3: Cloud-Migration & Hybrid-Cloud
Die Frage ist nicht mehr „ob“, sondern „wie“ Unternehmen in die Cloud gehen – und welche Mischung aus Cloud und On-Premise optimal ist.
Trend 4: Digitale Souveränität
Europäische Unternehmen legen zunehmend Wert auf Daten- und IT-Souveränität (Stichwort: EU-Hosting, Gaia-X).
Trend 5: Nachhaltigkeit in der IT (Green IT)
CO₂-neutrale IT wird vom Nice-to-have zum Must-have – getrieben durch Regulation und Kundennachfrage.
IT-Dienstleister Rhein-Main: Ihre Experten vor Ort
Bei aller Digitalisierung und Remote-Möglichkeiten: Ein regionaler IT-Dienstleister bietet entscheidende Vorteile – besonders in der wirtschaftsstarken Metropolregion Rhein-Main.
Warum lokale Nähe wichtig ist
- Schnelle Vor-Ort-Präsenz bei Störungen
- Persönlicher Kontakt und regelmäßige Termine
- Regionale Vernetzung mit anderen Spezialisten
- Verständnis für regionale Wirtschaftsschwerpunkte
juunit: Ihr IT-Partner im Rhein-Main-Gebiet
Wir von juunit sind stolz darauf, KMU in der gesamten Metropolregion zu unterstützen. Mit vier Standorten sind wir nah bei unseren Kunden:
Unsere Services im Überblick
- IT-Beratung & Strategie
- Managed Services
- Cloud-Services
- IT-Sicherheit
- Support & Helpdesk
- IT-Projekte
Mehr erfahren: juunit IT-Servicepakete
FAQ: Häufige Fragen zu IT-Dienstleistern
<FAQ>
<FRAGE>
Wie finde ich den richtigen IT-Dienstleister?
<ANTWORT>
Kurzfassung:
- Anforderungen definieren
- 3–5 Anbieter recherchieren
- Referenzen & Zertifizierungen prüfen
- Erstgespräch führen
- Angebote vergleichen
- Testphase vereinbaren
Die ausführliche Checkliste im Artikel führt Sie Schritt für Schritt durch den Prozess.
<FRAGE>
Was kostet ein IT-Dienstleister pro Monat?
<ANTWORT>
Richtwerte:
- Managed Services: 50–200 € pro User/Monat
- 1–10 Mitarbeiter: 1.200–2.000 €/Monat
- 11–25 Mitarbeiter: 2.000–3.750 €/Monat
- 26–50 Mitarbeiter: 3.000–6.000 €/Monat
- 51–100 Mitarbeiter: 5.000–10.000 €/Monat
Plus ggf. Projekte und Hardware. Details im Abschnitt Kosten & Modelle.
<FRAGE>
Was ist der Unterschied zwischen IT-Dienstleister und IT-Systemhaus?
<ANTWORT>
- IT-Dienstleister: Oberbegriff für alle IT-Service-Unternehmen
- IT-Systemhaus: Spezialisierte Form, Fokus auf komplette IT-Infrastrukturen
Wann welcher Typ sinnvoll ist, wird im Abschnitt IT-Systemhaus vs. IT-Dienstleister erläutert.
<FRAGE>
Brauchen kleine Unternehmen einen IT-Dienstleister?
<ANTWORT>
Ja, gerade kleine Unternehmen profitieren besonders:
- Geringere Kosten als eigene IT
- Zugang zu Expertenwissen
- Höhere Verfügbarkeit
- Skalierbarkeit und Sicherheit
Bereits ab 5–10 Mitarbeitenden lohnt sich externe IT-Betreuung fast immer.
<FRAGE>
Welche IT-Dienstleistungen sind für KMU am wichtigsten?
<ANTWORT>
Top-5:
- IT-Support & Helpdesk
- Backup & Datenwiederherstellung
- IT-Sicherheit
- Cloud-Services
- Netzwerk & Kommunikation
<FRAGE>
Wie lange dauert die Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister?
<ANTWORT>
Typisch:
- Managed Services: Mindestlaufzeit 12–24 Monate, danach oft flexibel
- Projekte: Wochen bis Monate
- Stundenmodelle: jederzeit kündbar
Empfehlung: 3-monatige Testphase vereinbaren.
<FRAGE>
Was macht ein Managed Service Provider (MSP)?
<ANTWORT>
Ein MSP übernimmt die proaktive Betreuung Ihrer IT – inklusive Monitoring, Wartung, Updates, Security und Backup – meist zum monatlichen Festpreis.
<FRAGE>
Können IT-Dienstleister auch remote arbeiten?
<ANTWORT>
Ja, die meisten Leistungen (Support, Monitoring, Updates, Konfiguration) sind remote möglich. Vor-Ort-Einsätze sind nur bei Hardware-Themen oder komplexen Störungen erforderlich.
<FRAGE>
Wann lohnt sich ein externer IT-Dienstleister?
<ANTWORT>
Kurz gesagt: Fast immer für KMU – insbesondere bei:
- 5+ Mitarbeiter*innen
- komplexen oder kritischen IT-Systemen
- Digitalisierungsprojekten
- Compliance-Anforderungen
- schnellem Wachstum
<FRAGE>
Welche Zertifizierungen sollte ein IT-Dienstleister haben?
<ANTWORT>
Wichtige Beispiele:
- Microsoft Partner
- Cisco/VMware Partner
- ISO 27001 (Informationssicherheit)
- ISO 9001 (Qualitätsmanagement)
</FAQ>
Fazit: Der richtige IT-Dienstleister als Erfolgsfaktor
IT ist längst vom notwendigen Übel zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Ein professioneller IT-Dienstleister ist für die meisten KMU nicht mehr optional, sondern essenziell für:
- Planbare Kosten
- Höhere Produktivität
- Bessere Sicherheit
- Zukunftssicherheit
- Fokus aufs Kerngeschäft
Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick
- IT-Dienstleister gibt es in vielen Formen – vom Spezialisten bis zum Rundum-Anbieter.
- Kosten sind planbar – 50–200 € pro User/Monat für Managed Services.
- Externe IT spart Geld – oft 30–40 % günstiger als eine eigene IT-Abteilung.
- Die richtige Auswahl ist entscheidend – Referenzen, Zertifizierungen und SLAs prüfen.
- Trends wie KI, Cloud und Security prägen 2026 und darüber hinaus.
Nächste Schritte für Ihr Unternehmen
- Ist-Analyse: Wo steht Ihre IT heute?
- Anforderungen definieren: Welche Services brauchen Sie, welches Budget ist sinnvoll?
- Anbieter recherchieren: Nutzen Sie die Checkliste in diesem Artikel.
- Erstgespräche führen & Angebote vergleichen.
- Pilotphase starten und danach entscheiden.
Kostenlose IT-Beratung von juunit
Sie sind noch unsicher, welcher IT-Dienstleister zu Ihnen passt? Oder möchten Sie wissen, wie moderne IT Ihr Geschäft voranbringen kann?
Unsere IT-Experten beraten Sie unverbindlich:
- Kostenlose Erstberatung (30 Min)
- Individuelle Empfehlungen für Ihre Situation
- Transparente Preise ohne Kleingedrucktes
- Kein Druck, keine Verkaufsgespräche
Ihr Ansprechpartner: Dennis Schwarzer und Team
Standorte: Frankfurt | Mainz | Wiesbaden | Aschaffenburg
Jetzt kostenloses Erstgespräch vereinbaren
Oder rufen Sie uns direkt an: Kontakt aufnehmen.
Weitere hilfreiche Ressourcen
Mehr IT-Wissen:
- Was ist ein IT-Service?
- Managed Service Provider: Der komplette Guide
- IT-Infrastruktur aufbauen: Schritt für Schritt
- Gründe für externen IT-Support
Mehr zu unseren Standorten:
Unsere Lösungen:









