17.3.2022

Welcher Server passt zu mir?

von
Silke

Fileserver, Datenbankserver, Mailserver, virtuelle Server und und und … Bei den ganzen Servertypen kann einem schon mal der Kopf rauchen. Dabei willst du doch eigentlich gar nicht wissen, welchen Server du genau brauchst, sondern nur, dass deine IT einfach läuft. Welche Fragen du dir bei der Serverwahl wirklich stellen solltest und warum du die Auswahl des geeigneten Servers entspannt den Experten überlassen kannst, erklären wir dir in unserem neuen Blogbeitrag.

Wie viel darf’s denn sein?

Am Anfang einer guten IT-Planung steht immer eine umfangreiche Bedarfsanalyse. Wie ist der Bedarf für meine aktuelle Infrastruktur? Stehen in naher Zukunft große Veränderungen in meinem Unternehmen an, weshalb mein Bedarf bald steigt? Da nicht jedes Unternehmen einen 10-Jahresplan mal eben aus der Tasche zaubern kann, sind flexibel skalierbare Systeme häufig die besten Lösungen. Denn so droht nicht gleich ein Komplettaustausch des bestehenden Systems nach ein paar Jahren.

Bei der Bedarfsanalyse ist vor allem die Anzahl der Clients im Unternehmen wichtig. Hier gilt die Faustformel: Je mehr Clients vorhanden sind, umso größer müssen die verfügbaren Speicherkapazitäten auf dem Server sein. Zudem ist auch wichtig zu prüfen, mit welchen Datenmengen das Unternehmen in der Regel zu tun hat und welche Anforderungen regelmäßig genutzte Softwareprogramme stellen. Davon hängt dann ab, welche Speicherkapazität und welche Serverleistung benötigt werden. Gerade wenn nicht nur Mitarbeiter*innen sondern auch Kund*innen via Onlineshop auf den Server zugreifen sollen, sind Server mit leistungsfähigen Prozessoren zu empfehlen.

Technische Eckdaten beachten

Wie bei den meisten Geräten lohnt sich vorab ein Blick auf die technischen Eckdaten. Wir haben hier einmal die wichtigsten zusammengefasst:

  • Prozessoren und CPU-Kern: Je mehr Datenströme tagtäglich fließen, umso höher sollte die Anzahl der Prozessoren und CPU-Kerne sein.
  • Arbeits- und Festplattenspeicher: Sind deine Speicherkapazitäten permanent am Limit, geht das auch zu Lasten deiner Performancegeschwindigkeit. Wähle daher einen Server mit ausreichend Speicherplatz, der möglichst flexibel skalierbar ist.
  • Stromverbrauch: So ein Server kann ganz schnell zum Stromfresser werden. Achte vorab auf die Verbrauchsangaben.
  • Lüftung und Kühlung: Damit der Server nicht überhitzt, sollte eine Lüftung oder Kühlung integriert sein.
  • Gehäuse: Achte hier am besten auf wärme- und lärmdämmende Eigenschaften.

Keep cool!

Vielleicht hast du es auch schon am eigenen Leib erfahren: Server erzeugen ganz schon viel Abwärme. Wenn du auf physikalische Server setzt, solltest du daher die Geräte am besten in einem separaten Raum mit Kühlung aufstellen. Die Kühlung sorgt außerdem dafür, dass die Geräte nicht überhitzen und im schlimmsten Fall ausfallen. Ein weiteres Argument für einen zusätzlichen Serverraum im Unternehmen: die Lautstärke. So ein Server kann nämlich ganz schön laut werden. Wer generell nicht viel Platz in seinem Unternehmen hat, sollte sich die nächste Frage unbedingt stellen.

Physikalischer oder virtueller Server?

Bis vor wenigen Jahren war der eigenen Server im Unternehmen gang und gäbe. Man fühlte sich sicherer, wenn man wusste, dass die eigenen Daten auch im eigenen Unternehmen waren. Doch die hohen Investitions- und Betreuungskosten, die beschränkte Flexibilität und nicht zuletzt auch der Platz ist für viele Unternehmer*innen mittlerweile ein Grund, auf virtuelle Server umzusteigen. Durch das Anmieten von Serverleistungen in Rechenzentren sind die Kosten für viele besser kalkulierbar und kurzfristige Veränderungen der notwendigen Speicherkapazität sind hier flexibel abbildbar. Während früher durch den Serverstandort im Büro meistens die Performance der einzelnen Clients vor Ort besser war, ermöglichen heute virtuelle Lösungen das standortunabhängige Arbeiten ohne Qualitätsverluste. Gerade in Zeiten von flexiblen Homeoffice-Regelungen ein weiterer Pluspunkt. Auch beim Thema Sicherheit und Wartung muss man bei virtuellen Servern keine Abstriche machen. Du bist noch unentschlossen, was die Frage angeht, ob du noch einen eigenen Server brauchst oder nicht? Im Expertentalk mit Lars Bobach beantwortet unser Geschäftsführer Dennis Schwarzer genau diese Frage.

Was sonst noch zu beachten ist

Bei der Wahl des passenden Servers spielt auch das vorhandene Betriebssystem eine Rolle. Denn ein Linux Server hat beispielsweise andere Bedingungen als ein Windows Server. Frag‘ hier im Notfall auch deinen IT-Support um Rat nach der besten Lösung für dich.

Zusätzlich kann ein kritischer Blick auf die aktuellen Serversysteme auch nicht schaden. Gab es Punkte, die in der Vergangenheit häufig zu Problemen geführt haben? Hat das aktuelle System Eigenschaften, die für dich und dein Unternehmen besonders wichtig sind?

Du hast Daten, die besonders schützenswert sind und nur für bestimmte Mitarbeiter*innen freigegeben werden sollen? Dann lohnt sich oft ein zusätzlicher Server, der losgelöst von deinen Standardanwendungen und -daten nur für diese sensible Daten genutzt wird.  

Und last but not least: Sicher dich vor möglichen Server-Ausfällen gut ab. Setze am besten auf redundante Systeme. Eine zusätzliche passgenaue Backup-Strategie hat schon viele wirtschaftliche Schäden im Ernstfall verhindert.  

Lass‘ dich von deinem IT-Support beraten

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Deshalb ist es auch vollkommen legitim, sich Unterstützung bei den Profis zu holen. Unsere juunit IT-Experten stehen dir jederzeit für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Melde dich einfach direkt über unser Kontaktformular, telefonisch oder per Mail bei uns. Gerne planen wir mit dir zusammen ein ausfallsicheres und langfristiges Serverkonzept inklusive zuverlässigem Server-Management für dein KMU. Denn konstant laufende Systeme sind das A und O für jedes Unternehmen.

Erfahre mehr zu unseren individuellen Serverlösungen unter: https://www.juunit.com/loesungen/serverloesungen

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